Allgemeine Geschäftsbedingungen für Gäste

Stand: 25. Oktober 2026

1. Wer wir sind und wofür diese Bedingungen gelten

Betreiber von Banaki (banaki.app) ist die Kogge Digitalagentur, Inhaber Morris Mehnert (Einzelunternehmen), Memellandstraße 2, 24537 Neumünster, E-Mail moin@kogge.digital, USt-IdNr. DE305783265. Weitere Angaben stehen im Impressum.

Diese Bedingungen gelten, wenn du Banaki als Gast nutzt und über die Plattform eine Unterkunft oder einen Stellplatz bei einem Campingplatz oder einer vergleichbaren Freizeitunterkunft buchst. Sie richten sich vor allem an Verbraucher (§ 13 BGB). Abweichende Bedingungen von dir gelten nicht.

Diese Fassung gilt für Buchungen ab dem 26.10.2026. Für Buchungen, die du vorher abgeschlossen hast, gelten die Bedingungen, die dir bei der Buchung gezeigt wurden.

Du kannst diese Bedingungen vor jeder Buchung und vor einer Registrierung lesen, speichern und ausdrucken (§ 305 Abs. 2 BGB). Die Vertragssprache ist Deutsch. Banaki speichert die Daten deiner Buchung und schickt sie dir mit der Buchungsbestätigung per E-Mail.

2. Was Banaki ist und was nicht

Banaki vermittelt Unterkünfte. Du schließt den Beherbergungsvertrag mit dem Gastgeber, den du buchst. Banaki wird nicht Vertragspartner dieses Vertrags.

Banaki ist nicht Reiseveranstalter. Über Banaki buchst du nur Unterkünfte, auch mehrere in einem Schritt (Abschnitt 17). Andere Reiseleistungen wie eine Beförderung, einen Mietwagen oder ein Mietwohnmobil zum Fahren vermittelt Banaki nicht. Die Vorschriften über Pauschalreisen und verbundene Reiseleistungen (§§ 651a ff., 651w BGB) gelten deshalb nicht.

Banaki übernimmt diese Aufgaben: Banaki stellt die Plattform bereit, berechnet Erstattungen nach diesen Bedingungen und löst sie vom Stripe-Konto des Gastgebers aus. Bei früh gebuchten Reisen löst Banaki außerdem die spätere Abbuchung deines Zahlungsmittels für den Gastgeber aus (Abschnitt 6). Deine Zahlung geht direkt an den Gastgeber, Banaki nimmt kein Geld für ihn entgegen. Für den Aufenthalt vor Ort, für die Beschaffenheit der Unterkunft und für die Richtigkeit der Inserate ist der Gastgeber verantwortlich.

Auf Banaki sind ausschließlich gewerbliche Anbieter zugelassen, zum Beispiel Campingplatzbetreiber. Jeder Gastgeber erklärt gegenüber Banaki, dass er als Unternehmer handelt (§ 14 BGB). Das teilt Banaki dir nach § 312l BGB in Verbindung mit Art. 246d EGBGB mit. Die Angaben zum Gastgeber stehen vor der Buchung auf der Inseratsseite und in der Buchungsbestätigung: Name oder Firma, bei Gesellschaften die vertretungsberechtigte Person, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Registereintrag und USt-IdNr., soweit vorhanden.

Aus der Einschaltung von Banaki bei Erstattungen entstehen dir keine eigenen vertraglichen Ansprüche gegen Banaki auf die Leistung des Gastgebers. Die Pflichten, die Banaki in diesen Bedingungen selbst übernimmt, bleiben davon unberührt.

Einige Inserate sind an ein externes Buchungssystem des Campingplatzes angebunden. Verfügbarkeit und Buchung werden dann dorthin übertragen. Für dich ändert sich nichts: Der Vertrag besteht nur mit dem Gastgeber, und diese Bedingungen gelten auch für solche Inserate.

Verzeichniseinträge. Am Ende der Suchergebnisse zeigt Banaki auch Plätze, deren Betreiber noch nicht bei Banaki ist. Diese Verzeichniseinträge hat Banaki mit KI aus öffentlich zugänglichen Angaben erstellt (Website des Betreibers, OpenStreetMap, Stammdaten). Sie tragen den Hinweis „nicht über Banaki buchbar, Betreiber noch nicht dabei". Ein Verzeichniseintrag ist kein Angebot und kein Inserat eines Gastgebers. Du kannst ihn über Banaki nicht buchen, und durch ihn kommt weder mit dem Betreiber noch mit Banaki ein Vertrag über eine Unterkunft zustande. Die Angaben zum Gastgeber, die dieser Abschnitt nennt, gibt es dort nicht, weil kein Gastgeber anbietet. Die Angaben im Eintrag sind ohne Gewähr und geben den genannten Stand wieder. Banaki erstellt sie sorgfältig, kann aber nicht ausschließen, dass sie unvollständig oder veraltet sind. Prüfe Saison, Ausstattung und Verfügbarkeit vor deiner Reise direkt beim Betreiber. Für Fehler in einem Verzeichniseintrag haftet Banaki nach Abschnitt 19.

3. Dein Konto

Du kannst auf Banaki auf zwei Wegen buchen: als Gast oder mit einem Konto. In beiden Fällen musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Deine Angaben müssen wahr und aktuell sein (§ 241 Abs. 2 BGB).

Als Gast buchen. Du gibst Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse an. Banaki schickt dir einen 6-stelligen Code per E-Mail. Der Code gilt in der Regel 15 Minuten und nur einmal. Nach 5 Fehlversuchen ist er gesperrt, du kannst dann einen neuen anfordern. Sobald du den Code eingibst, ist deine E-Mail-Adresse bestätigt und du bist angemeldet. Dabei legt Banaki ein Gastkonto ohne Passwort für dich an. Buchung, Nachrichten, Stornierung und Bewertung hängen an diesem Gastkonto. Hast du mit deiner E-Mail-Adresse schon ein Konto auf der Anmeldeseite, schickt Banaki dir statt eines Codes einen Link zur Anmeldeseite. Dort meldest du dich in deinem Konto an.

Mit Konto buchen. Dein Konto legst du auf der Anmeldeseite von Banaki an. Dort meldest du dich mit E-Mail-Adresse und Passwort, mit einem Passkey oder mit deinem Konto bei Google oder Apple an, soweit die Anmeldeseite diesen Weg anbietet. Banaki kann deine E-Mail-Adresse und deine Telefonnummer (per SMS) prüfen. Ein Ausweis ist freiwillig.

Später wieder anmelden. Mit einem Gastkonto meldest du dich bei der nächsten Buchung wieder per Code an. Du kannst dich auch jederzeit auf der Anmeldeseite mit derselben E-Mail-Adresse registrieren. Dann ist dein Gastkonto ein Konto wie jedes andere, und deine Buchungen bleiben erhalten.

Halte deine Zugangsdaten und den Zugriff auf dein E-Mail-Postfach geheim, denn Banaki schickt die Codes dorthin. Wenn jemand dein Konto missbraucht, schreib uns sofort an moin@kogge.digital.

Du kannst dein Konto jederzeit löschen, auch ein Gastkonto. Das geht nicht, solange du eine Buchung hast, die angefragt, bestätigt, bezahlt oder zur späteren Abbuchung vorgemerkt ist. Löschst du dein Konto, ist es sofort geschlossen. Was mit deinen Daten passiert, steht in der Datenschutzerklärung im Abschnitt „Löschung und Speicherdauer": Manche Daten löscht Banaki sofort, andere anonymisiert Banaki, und Daten mit gesetzlicher Aufbewahrungsfrist sperrt Banaki bis zum Ende der Frist.

4. Buchung und Vertragsschluss

Du wählst Unterkunft, Zeitraum und Extras. Banaki zeigt dir vor dem Absenden den Gesamtpreis und die Stornobedingungen des Inserats. Bis zum Klick auf den Buchungsbutton kannst du deine Eingaben prüfen und ändern. Der Button trägt den Text „Zahlungspflichtig buchen" (§ 312j Abs. 3 BGB).

Bist du nicht angemeldet, buchst du vor der Zahlung als Gast nach Abschnitt 3. Direkt über dem Button „Zahlungspflichtig buchen" und im Dialog „Als Gast buchen" weist Banaki dich auf diese Bedingungen und auf die Datenschutzerklärung hin und verlinkt beide. Du kannst sie dort öffnen, lesen, speichern und ausdrucken. Mit dem Klick auf diesen Button gelten diese Bedingungen für deine Buchung (§ 305 Abs. 2 BGB). Das gilt für Gäste ohne Passwort und für Kontoinhaber gleich. Die Nachricht an den Gastgeber ist freiwillig.

Mit dem Klick gibst du ein verbindliches Angebot an den Gastgeber ab. Die Buchung ist sofort bestätigt, und der Vertrag besteht mit der Bestätigung auf dem Bildschirm und per E-Mail.

Inserate mit dem Hinweis „ohne Online-Buchung" werden nur dargestellt. Du kannst sie nicht buchen, und über sie kommt kein Vertrag zustande. Banaki leitet für sie keine Anfragen weiter.

Die Bestätigung per E-Mail enthält Zeitraum, Preis, Zusatzkosten und die Stornobedingungen, die für deine Buchung gelten.

Mehrere Stopps einer Route buchst du im Routen-Checkout in einem Schritt. Dafür gilt zusätzlich Abschnitt 17.

5. Preise, Kurtaxe, Gutscheine

Banaki erhebt von dir keine Servicegebühr. Die Nutzung von Banaki ist für Gäste kostenlos. Banaki erhält eine Provision allein vom Gastgeber.

Der Gesamtpreis im Checkout enthält den Übernachtungspreis, die vom Gastgeber festgelegten Zusatzkosten (zum Beispiel Endreinigung, Haustier, Extras) und die gesetzliche Umsatzsteuer. Er ist der Preis, den du bei der Buchung zahlst.

Nicht im Preis enthalten sind Kurtaxe und Gästebeitrag. Der Gastgeber erhebt sie vor Ort und weist in seinem Inserat darauf hin, auch auf die Höhe. Wie hoch sie ausfallen, bestimmt die Gemeinde.

Gutscheine zieht Banaki bei der Buchung vom Preis ab. Einen Gutschein kann Banaki oder der Gastgeber gewähren. Gutscheine von Banaki gelten höchstens bis zur Höhe der Provision, die der Gastgeber für diese Buchung an Banaki zahlt. Ein Gutschein mit Prozentangabe zieht deshalb höchstens diesen Betrag ab. Gutscheine von Banaki trägt Banaki, der Gastgeber erhält seinen vollen Anteil. Erstattet wird höchstens, was du tatsächlich gezahlt hast. Im Routen-Checkout (Abschnitt 17) kannst du keine Gutscheine einlösen.

6. Zahlung

Du zahlst auf der Zahlseite über das Payment Element von Stripe. Das ist ein Zahlformular von Stripe, das Banaki in die Zahlseite einbettet. Dort wählst du zwischen Karte (Kredit- oder Debitkarte), Link, Apple Pay und Google Pay. Welche dieser Zahlungsarten du siehst, hängt von deinem Gerät, deinem Browser und deinen Einstellungen ab. Andere Zahlungsarten gibt es nicht. Du bestätigst die Zahlung bei Bedarf per 3-D Secure oder auf deinem Gerät. Für Link, Apple Pay und Google Pay gelten zusätzlich die Bedingungen, die du mit diesen Anbietern vereinbart hast. Banaki ist an diesen Vereinbarungen nicht beteiligt. Im Routen-Checkout zahlst du nur mit Karte (Abschnitt 17).

Der Betrag wird sofort beim Absenden der Buchung eingezogen, außer bei früh gebuchten Reisen mit späterer Abbuchung (siehe unten).

Zahlungsempfänger ist der Gastgeber. Stripe wickelt die Zahlung als Zahlungsdienstleister des Gastgebers ab, dein Geld geht direkt auf sein Stripe-Konto. Auf deiner Abrechnung erscheint deshalb in der Regel der Name des Gastgebers oder die Bezeichnung, die er bei Stripe hinterlegt hat, nicht Banaki. Das Geld liegt nie bei Banaki. Mit der Zahlung auf sein Konto erfüllst du deine Zahlungspflicht ihm gegenüber und musst nicht noch einmal zahlen. Banaki erhält die Provision vom Gastgeber, von dir bekommt Banaki nichts zusätzlich. Der Gastgeber erhält sein Geld nach deiner Abreise von seinem Stripe-Konto auf sein Bankkonto. Bis dahin liegt es dort, damit Banaki Erstattungen nach Abschnitt 8 und 10 von diesem Konto auslösen kann.

Spätere Abbuchung bei früh gebuchten Reisen. Liegt deine Abreise mehr als 80 Tage in der Zukunft und hat das Inserat eine Stufe mit kostenloser Stornierung, wird der Betrag nicht sofort eingezogen. Du hinterlegst beim Buchen dein Zahlungsmittel. Stripe speichert es dafür im Auftrag des Gastgebers auf dessen Stripe-Konto, Banaki erhält keine Kartendaten. Abgebucht wird am früheren von zwei Terminen: 80 Tage vor deiner Abreise oder 7 Tage vor dem Ende der kostenlosen Stornofrist. Die Abbuchung erfolgt also spätestens 7 Tage vor dem Ende der kostenlosen Stornofrist. Termin und Betrag zeigt dir die Zahlseite vor dem Absenden. Mit der Buchung erlaubst du, dein hinterlegtes Zahlungsmittel einmal zum angezeigten Termin mit dem angezeigten Betrag zu belasten, ohne dass du dabei mitwirkst. Danach wird das gespeicherte Zahlungsmittel vom Stripe-Konto des Gastgebers entfernt.

Stornierst du vor der Abbuchung, wird nichts abgebucht, und die Stornierung kostet nichts. Scheitert die Abbuchung, etwa weil die Karte abgelehnt wird oder 3-D Secure verlangt wird, bekommst du sofort eine E-Mail mit einem Zahlungslink. Du hast dann 7 Tage Zeit zum Nachzahlen. Diese Frist endet innerhalb der kostenlosen Stornofrist. Zahlst du nicht bis dahin, storniert Banaki die Buchung automatisch. Eine Forderung gegen dich entsteht daraus nicht. Du bekommst eine E-Mail, und der Platz wird wieder frei.

Wenn mit deiner Zahlung etwas nicht stimmt, melde dich bitte zuerst bei uns. Wir klären das schneller als eine Rückbuchung über deine Bank.

7. Kein Widerrufsrecht für die Buchung

Für Verträge über Beherbergung und über Freizeitdienstleistungen zu einem bestimmten Termin oder Zeitraum gibt es kein gesetzliches Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB). Das betrifft deinen Vertrag mit dem Gastgeber, auch für einen Stellplatz auf einem Campingplatz. Du kannst die Buchung aber nach Abschnitt 8 stornieren.

Der Vermittlungsvertrag mit Banaki ist für dich kostenlos. Du schuldest Banaki kein Entgelt.

8. Du stornierst

Du kannst bestätigte Buchungen selbst in deinem Konto stornieren. Bevor du die Stornierung bestätigst, zeigt Banaki dir den Betrag, den du zurückbekommst.

Jeder Gastgeber wählt für sein Inserat eine von vier Richtlinien, die Banaki vorgibt. Die Richtlinie steht vor der Buchung im Inserat und im Checkout. Sie ist Teil deines Vertrags mit dem Gastgeber. Banaki speichert sie mit deiner Buchung in der Fassung, die du gesehen hast. Ändert der Gastgeber sie später, gilt die Änderung nur für neue Buchungen.

So zählen die Fristen: „Ab X Tagen" heißt, du stornierst spätestens X Kalendertage vor dem Anreisetag. Maßgeblich ist die Zeit in Deutschland. Die Erstattung bezieht sich auf den Übernachtungspreis.

  • Flexibel. Bis 1 Tag vor Anreise erhältst du 100 % zurück.
  • Moderat. Ab 7 Tagen vor Anreise erhältst du 100 % zurück, ab 1 Tag vor Anreise 50 %.
  • Fest. Ab 30 Tagen vor Anreise erhältst du 100 % zurück, ab 7 Tagen 50 %, danach 0 %.
  • Streng. Ab 60 Tagen vor Anreise erhältst du 100 % zurück, ab 30 Tagen 50 %, danach 0 %.

Ab dem Anreisetag gilt die Regel für nicht genutzte Nächte. Die Anreisenacht und jede Nacht, die schon begonnen hat, zählen als genutzt. Bei den übrigen Nächten erhältst du zurück:

  • Flexibel: 100 %
  • Moderat: 50 %
  • Fest und Streng: 0 %

Die letzte Nacht kannst du nicht mehr stornieren. Reist du nicht an, gilt die Regel für den Anreisetag, sofern du vor der Abreise stornierst. Danach erstattet Banaki über die Plattform nichts mehr. Den Nachweis nach Abschnitt 9 kannst du trotzdem führen.

Ein Beispiel für Moderat bei 200 Euro Übernachtungspreis und Anreise am 20. Juli. Stornierst du bis zum 13. Juli, erhältst du 200 Euro zurück. Stornierst du vom 14. bis 19. Juli, erhältst du 100 Euro zurück. Stornierst du am 20. Juli, bekommst du den Preis für die Nächte nach der Anreisenacht zur Hälfte zurück.

Zusatzkosten wie Endreinigung oder Haustier erhältst du bis zum Tag vor der Anreise zu 100 % zurück. Ab dem Anreisetag werden sie nicht erstattet.

Stornierst du in einer Stufe, in der du den gesamten Betrag zurückerhältst, gilt für die Zahlungsgebühr Abschnitt 11. Stornierst du vor einer späteren Abbuchung nach Abschnitt 6, wird nichts abgebucht, und es fällt keine Gebühr an.

Den Teil des Preises, den du nach der Richtlinie nicht zurückerhältst, behält der Gastgeber als pauschalierte Entschädigung für seinen Ausfall. Er ist keine Gebühr von Banaki und kein Entgelt von dir an Banaki. Die Provision für Banaki zahlt allein der Gastgeber aus seinem Anteil.

9. Du kannst nachweisen, dass weniger Schaden entstanden ist

Die Pauschale in Abschnitt 8 ist ein Pauschalbetrag. Du darfst nachweisen, dass dem Gastgeber kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist (§ 309 Nr. 5 Buchst. b BGB). Der Gastgeber muss sich außerdem anrechnen lassen, was er durch die Stornierung gespart hat, und was er durch eine erneute Vergabe des Platzes einnimmt (§ 537 Abs. 1 Satz 2 BGB).

So gehst du vor:

  1. Schreib formlos an moin@kogge.digital. Nenne deine Buchungsnummer und deinen Grund, zum Beispiel: Der Platz wurde für denselben Zeitraum neu vergeben. Belege helfen, sind aber nicht Pflicht.
  2. Banaki leitet deine Nachricht an den Gastgeber weiter und bittet ihn, innerhalb von 7 Tagen Stellung zu nehmen.
  3. Banaki entscheidet auf Grundlage der Angaben beider Seiten, ob und in welcher Höhe du etwas zurückbekommst. Das geschieht innerhalb von 14 Tagen nach der Stellungnahme oder nach Ablauf der 7 Tage. Erhältst du noch Geld, erstattet Banaki es über Stripe.

Bitte melde dich bis 30 Tage nach dem geplanten Abreisetag, damit sich die Fakten noch belegen lassen. Das ist keine Ausschlussfrist. Deine gesetzlichen Rechte gegen den Gastgeber bleiben bestehen. Die Entscheidung von Banaki bindet dich und die Gerichte nicht.

10. Der Gastgeber storniert

Storniert der Gastgeber eine bestätigte Buchung vor deiner Anreise, erhältst du den gezahlten Betrag einschließlich aller Zusatzkosten ohne Abzug zurück. Das gilt auch, wenn der Gastgeber storniert, weil der Platz doppelt vergeben ist (Überbuchung). Wurde noch nichts abgebucht (Abschnitt 6), wird nichts abgebucht.

Storniert der Gastgeber während deines Aufenthalts, erhältst du den Preis der nicht genutzten Nächte ohne Abzug zurück. Die Zusatzkosten bekommst du in diesem Fall nicht zurück. Welche Nächte als genutzt zählen, steht in Abschnitt 8.

Ansprüche auf Ersatz von Mehrkosten, etwa für eine Ersatzunterkunft, richtest du an den Gastgeber. Deine übrigen gesetzlichen Ansprüche gegen ihn bleiben unberührt. Banaki behält sich gegenüber dem Gastgeber Maßnahmen vor, wenn er häufiger storniert. Eine Geldstrafe gibt es nicht.

11. Wie Banaki erstattet

Banaki berechnet jede Erstattung nach diesen Bedingungen und löst sie über Stripe vom Stripe-Konto des Gastgebers aus. Der Betrag geht auf das Zahlungsmittel zurück, mit dem du gebucht hast. Banaki löst die Erstattung in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Tagen aus. Bis zur Gutschrift vergehen je nach Bank bis zu 10 Werktage.

Stornierst du selbst in einer Stufe mit voller Erstattung, zieht Banaki von der Erstattung eine Zahlungsgebühr ab. Sie beträgt 1,5 % des von dir gezahlten Betrags zuzüglich 0,25 Euro, ohne Obergrenze. Bei 200 Euro gezahltem Betrag sind das 3,25 Euro. Die Gebühr geht an den Gastgeber. Sie deckt Kosten der Zahlungsabwicklung, die bei ihm auch bei einer Erstattung anfallen. Du kannst nachweisen, dass diese Kosten niedriger sind. Bei einer teilweisen Erstattung zieht Banaki nichts ab, dann gilt allein die Stornostufe. Storniert der Gastgeber, zieht Banaki ebenfalls nichts ab (Abschnitt 10). Hast du in einer anderen Währung als Euro gezahlt, zieht Banaki keine Gebühr ab.

Hat Banaki sich verrechnet, meldest du das per E-Mail an moin@kogge.digital. Banaki prüft die Berechnung und erstattet eine fehlende Differenz. Du stehst dann so da, wie du nach den Regeln in Abschnitt 8 und 10 stehen würdest. Banaki kann den Betrag intern mit dem Gastgeber ausgleichen, du musst dich darum nicht kümmern. Du kannst die Berechnung jederzeit per E-Mail prüfen lassen.

12. Probleme vor Ort

Mängel der Unterkunft, Streit über Lärm, Sauberkeit oder Ausstattung und Schäden vor Ort sind Sache zwischen dir und dem Gastgeber. Du richtest deine Ansprüche an ihn. Deine gesetzlichen Mängelrechte bleiben unberührt, zum Beispiel das Recht zur Minderung (§ 536 BGB). Melde Mängel dem Gastgeber sofort, damit er sie beheben kann.

Banaki hilft dir, den Gastgeber zu erreichen, und leitet Beschwerden weiter. Rechtlich verpflichtet ist der Gastgeber, nicht Banaki.

13. Bewertungen

Gäste und Gastgeber bewerten sich nach einem abgeschlossenen Aufenthalt gegenseitig. Bewerten können nur Nutzer zu einer über Banaki abgeschlossenen Buchung.

Deine Bewertung muss auf deinem eigenen Aufenthalt beruhen und wahr sein. Verboten sind Bewertungen für eine Gegenleistung, Bewertungen durch den Gastgeber oder seine Angehörigen, Beleidigungen und falsche Tatsachenbehauptungen. Banaki kann Bewertungen ausblenden, die dagegen verstoßen. Ein Gastgeber kann eine Bewertung nicht allein deshalb ausblenden lassen, weil sie ihm nicht gefällt. Mehr dazu steht auf der Seite „Ranking und Bewertungen".

Bewertungen von Routen regelt Abschnitt 16. Sie setzen keine Buchung voraus.

14. Reihenfolge der Suchergebnisse

Banaki sortiert Suchergebnisse zuerst in drei Stufen: Inserate, die sich online buchen lassen, dann veröffentlichte Inserate ohne Online-Buchung, am Ende Verzeichniseinträge nach Abschnitt 2, die sich über Banaki nicht buchen lassen. Unveröffentlichte Inserate von Gastgebern erscheinen nicht. Innerhalb jeder Stufe entscheidet bei einer Ortssuche zuerst die Entfernung, bei einer Regionssuche die redaktionelle Empfehlung. Danach zählt ein Rangwert aus Vollständigkeit des Inserats, Bewertungen und redaktioneller Empfehlung, bei gleichem Wert das Datum, an dem das Inserat angelegt wurde. Banaki kann ein Inserat wegen wiederholter Stornierungen des Gastgebers herabstufen. Ist das geschehen, steht es hinter den Inseraten ohne diese Maßnahme.

Daneben gibt es bezahlte Anzeigen. Gastgeber können sie über ein Marketingpaket buchen. Anzeigen erscheinen in den Suchergebnissen und in der Karte, außerdem auf der Startseite, auf Regionsseiten, bei den Empfehlungen „Ähnliche Plätze" auf Inseratsseiten, im Newsletter und im Magazin GROUNDS. Sie tragen überall das Wort „Anzeige". Als Anzeige erscheinen nur online buchbare Inserate. In Suche und Karte muss die Anzeige außerdem zu deiner Suche passen, und sie erscheint zusätzlich zu den normalen Treffern. Sonst bestimmt keine Bezahlung die Reihenfolge, und die Provision beeinflusst sie nicht. Die Einzelheiten stehen auf der Seite „Ranking und Bewertungen".

15. Inhalte melden und Beschwerden

Du kannst Inserate, Bilder, Bewertungen und andere Inhalte melden, die gegen diese Bedingungen oder das Gesetz verstoßen (Art. 16 DSA). Nutzer meldest du über das Profil des Nutzers. Routen und Bewertungen von Routen meldest du über den Knopf „Melden" am Inhalt, auch ohne Konto. Einen Reisebericht oder ein Bild darin meldest du über den Knopf „Melden" an der Route. Andere Inhalte meldest du über das Kontaktformular oder per E-Mail an moin@kogge.digital. Wie das Verfahren abläuft, steht auf der Seite „Inhalte melden". Banaki bestätigt den Eingang und teilt dir die Entscheidung mit Begründung mit. Banaki geht dabei sorgfältig, objektiv und verhältnismäßig vor und achtet deine Grundrechte (Art. 14 Abs. 4 DSA).

Wenn Banaki Inhalte von dir entfernt oder dein Konto sperrt, begründet Banaki das per E-Mail (Art. 17 DSA). Dagegen kannst du innerhalb von sechs Monaten Beschwerde einlegen. Schreib dazu an moin@kogge.digital. Ein Mensch prüft die Beschwerde, nicht nur eine Software, und Banaki teilt dir das Ergebnis mit. Als kleines Unternehmen ist Banaki zu diesem Beschwerdeverfahren und zur Teilnahme an außergerichtlichen Streitbeilegungsstellen nach Art. 20 und 21 DSA nicht verpflichtet (Art. 19 DSA), bietet die Beschwerde aber freiwillig an. Dein Recht, ein Gericht anzurufen, bleibt unberührt.

16. Roadtrips: Routen, Bewertungen und Reiseberichte

Planen. Im Routenplaner planst du eine Reise mit Start, Ziel, Zwischenzielen und Plätzen. Planen kannst du ohne Konto, der Routenplaner ist kostenlos. Um eine Route zu speichern, zu bewerten, einen Reisebericht zu schreiben oder zu buchen, meldest du dich an (Abschnitt 3).

Strecke und Fahrzeit ohne Gewähr. Strecke und Fahrzeit berechnet ein Routendienst aus Daten von OpenStreetMap. Welcher Dienst das ist, steht auf der Seite „Quellen und Lizenzen". Gibst du ein Wohnmobil mit mehr als 3,5 t, mehr als 3 m Höhe oder mehr als 7 m Länge an, berücksichtigt der Routendienst Höhe, Gewicht, Länge und Breite, soweit er das kann und die Daten Beschränkungen enthalten. Die Daten können fehlen, veraltet oder falsch sein. Kann Banaki eine Route nicht berechnen, zeigt Banaki die Luftlinie und sagt dir das. Die Route ist ein Vorschlag. Sie sichert nicht zu, dass du eine Strecke mit deinem Fahrzeug befahren kannst oder darfst. Beachte immer die Verkehrszeichen vor Ort und plane genug Zeit ein. Für Fehler der Route haftet Banaki nach Abschnitt 19.

Sichtbarkeit. Für jede gespeicherte Route legst du fest, wer sie sieht: nur du (Voreinstellung), alle mit dem Link (nicht gelistet) oder alle (öffentlich). Eine öffentliche Route erscheint in der Übersicht der Roadtrips, in deinem Profil und bei den Plätzen der Route, und Suchmaschinen können sie finden. Du kannst die Sichtbarkeit jederzeit ändern. Freie Wegpunkte, die keine Plätze sind, zeigt Banaki allen außer dir nur ungefähr, auf etwa einen Kilometer gerundet, und die Linie endet vor ihnen. Mehr dazu steht in der Datenschutzerklärung.

Kopien. Angemeldete Nutzer können eine nicht gelistete oder öffentliche Route als Kopie in ihrem Konto speichern. Die Kopie übernimmt Titel, Beschreibung, Stopps, Fahrzeug und Linie, freie Wegpunkte nur gerundet. Reisebericht, Bilder und Bewertungen übernimmt sie nicht. Eine Kopie ist zunächst privat. Wer sie gespeichert hat, kann sie ändern, buchen und selbst sichtbar machen. Eine Kopie bleibt bestehen, wenn du deine Route später privat stellst oder löschst.

Bewertungen von Routen. Angemeldete Nutzer können fremde nicht gelistete oder öffentliche Routen mit 1 bis 5 Sternen und einem Text bis 1.000 Zeichen bewerten. Je Route gibt es eine Bewertung pro Nutzer. Du kannst sie ändern und löschen. Deine eigene Route bewertest du nicht. Eine Bewertung setzt keine Buchung voraus. Banaki prüft nicht, ob der Bewertende die Route gefahren ist (§ 5b Abs. 3 UWG). Das Abzeichen „Nachgefahren" zeigt nur, dass der Bewertende im Routen-Checkout mindestens einen Stopp dieser Route oder einer Kopie davon gebucht hat und diese Buchung nicht storniert, abgelehnt oder abgelaufen ist. Bewertungen erscheinen sofort, Banaki prüft sie nicht vorab. Für den Inhalt einer Bewertung gilt Abschnitt 13 Absatz 2 entsprechend.

Reiseberichte. Zu jeder eigenen Route kannst du einen Reisebericht mit Text, Links und Bildern schreiben. Einen veröffentlichten Bericht sehen andere nur, wenn die Route nicht gelistet oder öffentlich ist. Bilder wandelt Banaki beim Hochladen um und entfernt dabei alle Metadaten, auch den Aufnahmeort.

Deine Rechte an deinen Inhalten. Deine Routen, Bewertungen, Berichte und Bilder bleiben deine. Soweit an ihnen Rechte bestehen, räumst du Banaki ein einfaches, unentgeltliches Recht ein, sie auf Banaki in der Sichtbarkeit, die du gewählt hast, zu speichern, öffentlich zugänglich zu machen und dafür technisch anzupassen, etwa Bilder zu verkleinern und umzuwandeln (§§ 16, 19a, 31 Abs. 2 UrhG). Dazu gehört auch:

  • den Titel deiner Route und Bilder ihrer Plätze in der Vorschau zu zeigen, wenn jemand den Link teilt,
  • eine öffentliche Route in der Übersicht als „Vorgeschlagene Route" hervorzuheben,
  • eine nicht gelistete oder öffentliche Route allen, die sie sehen dürfen, als GPX-Datei zum Herunterladen anzubieten,
  • anderen Nutzern das Recht einzuräumen, Titel, Beschreibung und Stopps deiner nicht gelisteten oder öffentlichen Route als Kopie zu speichern, zu ändern und auf Banaki in der Sichtbarkeit zu zeigen, die sie wählen (§ 35 UrhG).

Darüber hinaus nutzt Banaki deine Inhalte nicht, etwa nicht für Werbung. Das Recht endet, wenn du den Inhalt oder dein Konto löschst. Für Kopien, die andere Nutzer bis dahin gespeichert haben, gilt es weiter.

Deine Pflichten bei Inhalten. Du stellst nur Inhalte ein, an denen du die nötigen Rechte hast. Für Inhalte gilt außerdem:

  • Bilder zeigen erkennbare Personen nur mit deren Einverständnis (§ 22 KUG).
  • Keine Beleidigungen, keine falschen Tatsachenbehauptungen über Plätze, Gastgeber oder andere Nutzer.
  • Keine Werbung gegen Entgelt für eigene oder fremde Angebote, kein Spam, keine Links auf schädliche Seiten.
  • Keine personenbezogenen Daten anderer Personen, etwa Adressen oder Telefonnummern.
  • Nichts, was gegen das Gesetz oder diese Bedingungen verstößt.

Wie Banaki mit Verstößen umgeht. Banaki prüft Routen, Bewertungen und Berichte nicht vorab, sondern wenn jemand sie meldet oder Banaki auf andere Weise von einem Verstoß erfährt. Ein Mensch prüft und entscheidet, keine Software. Verstößt ein Inhalt gegen die Pflichten oben oder gegen das Gesetz, kann Banaki ihn ausblenden oder entfernen. Einen ausgeblendeten Inhalt sehen andere nicht mehr, du siehst ihn mit einem Hinweis weiter. Eine ausgeblendete oder entfernte Route nimmt Banaki auch aus den vorgeschlagenen Routen. Banaki teilt dir jede solche Maßnahme per E-Mail mit, mit den Gründen, der Rechtsgrundlage (diese Bedingungen oder das Gesetz) und deinen Rechtsbehelfen (Art. 17 DSA). Dagegen kannst du dich nach Abschnitt 15 beschweren. Bei wiederholten oder schweren Verstößen gilt Abschnitt 18. Verletzt du schuldhaft Rechte Dritter, haftest du nach dem Gesetz.

17. Roadtrip buchen

Mehrere Einzelverträge. Im Routen-Checkout buchst du die Stopps einer Route in einem Schritt. Das geht für deine eigenen Routen und für nicht gelistete oder öffentliche Routen anderer Nutzer. Für jeden Platz schließt du einen eigenen Beherbergungsvertrag mit dem Gastgeber dieses Platzes. Banaki wird nicht Vertragspartner dieser Verträge und schuldet dir keine Gesamtreise (Abschnitt 2). Die Verträge sind voneinander unabhängig: Stornierst du einen Stopp, storniert ein Gastgeber oder hat ein Platz einen Mangel, berührt das die übrigen Buchungen nicht. Für jede Buchung gelten diese Bedingungen wie für eine einzelne Buchung, insbesondere zu Preis (Abschnitt 5), Widerruf (Abschnitt 7) und Stornierung (Abschnitte 8 bis 11). Eine Servicegebühr erhebt Banaki auch hier nicht. Extras und Gutscheine kannst du im Routen-Checkout nicht wählen.

Vor dem Buchen. Du gibst Startdatum und Gäste an, auf Wunsch auch dein Fahrzeug. Banaki rechnet daraus An- und Abreise für jeden Stopp und schlägt dir je Platz die günstigste freie Einheit vor, die zu deinen Gästen und deinem Fahrzeug passt. Du kannst eine andere freie Einheit wählen. Vor dem Absenden zeigt Banaki dir für jeden Stopp den Platz, die Daten, die Einheit, den Preis und wie du zahlst, und verlinkt die Stornobedingungen jedes Platzes. So zahlst du:

  • Heute über Banaki. Der Betrag wird nach dem Absenden eingezogen.
  • Später automatisch. Bei früh gebuchten Reisen gilt die spätere Abbuchung nach Abschnitt 6, zum angezeigten Termin.
  • Direkt beim Platz. Du zahlst nicht über Banaki, sondern beim Platz oder bei der Stelle, die für ihn abrechnet. Banaki nimmt dafür kein Geld an. Zusätzlich gelten die Bedingungen und Stornobedingungen, die Banaki dir vor der Buchung für diesen Platz verlinkt.
  • Anfrage, nicht über Banaki buchbar. Verzeichniseinträge (Abschnitt 2) bucht Banaki nicht. Banaki schickt dem Platz eine Anfrage mit deinem Namen, deiner E-Mail-Adresse, den Daten des Stopps und der Zahl der Personen. Der Platz antwortet dir direkt. Durch die Anfrage entsteht weder mit dem Platz noch mit Banaki ein Vertrag.

Dazu zeigt Banaki dir die Summen: heute fällig, später fällig mit Datum und beim Platz zu zahlen. Ist ein Stopp für deine Daten nicht verfügbar, siehst du das vor dem Absenden, mit bis zu drei freien Plätzen in der Nähe als Ersatz. Diesen Stopp bucht Banaki nicht mit.

Buchen. Zum Buchen brauchst du ein Konto oder ein Gastkonto mit bestätigter E-Mail-Adresse (Abschnitt 3). Vor dem Absenden bestätigst du, dass du diese Bedingungen und die Stornobedingungen jedes Platzes akzeptierst und mit jedem Platz einen eigenen Vertrag schließt. Mit dem Klick auf „Zahlungspflichtig buchen" (§ 312j Abs. 3 BGB) gibst du gegenüber jedem Gastgeber ein verbindliches Angebot für seinen Stopp ab. Das gilt auch, wenn du alle Stopps beim Platz bezahlst. Ändert sich vor dem Start der Buchung ein Preis nach oben oder die Verfügbarkeit eines Stopps, bucht Banaki nichts und zeigt dir die neue Übersicht. Für jeden Stopp kommt der Vertrag zustande, sobald Banaki ihn auf der Statusseite als gebucht anzeigt. Für jede Buchung bekommst du eine eigene Bestätigung per E-Mail, dazu eine Übersicht aller Stopps.

Zahlung mit einer Karteneingabe. Für alle Stopps, die du über Banaki bezahlst, gibst du deine Karte nur einmal ein. Im Routen-Checkout zahlst du nur mit Kredit- oder Debitkarte. Link, Apple Pay und Google Pay gibt es dort nicht. So läuft die Zahlung:

  1. Stripe speichert deine Karte für diese Buchung im Stripe-Konto von Banaki. Banaki erhält keine vollständigen Kartendaten.
  2. Für jeden Gastgeber legt Stripe eine Kopie deiner Karte in dessen Stripe-Konto an.
  3. Jeder Gastgeber erhält seinen Betrag direkt auf sein Stripe-Konto, wie in Abschnitt 6 beschrieben. Das Geld liegt nie bei Banaki.

Mit dem Klick auf „Zahlungspflichtig buchen" erlaubst du Banaki und jedem Gastgeber, deine Karte für jeden Stopp mit dem angezeigten Betrag zum angezeigten Termin zu belasten, ohne dass du dabei noch einmal mitwirkst. Verlangt deine Bank eine Bestätigung (3-D Secure), führt Banaki dich durch jede Bestätigung einzeln. Schließt du die Bestätigung deiner Karte nicht ab, bucht Banaki keinen Stopp. Bestätigst du die Zahlung für einen Stopp nicht innerhalb von 30 Minuten, wird dieser Stopp nicht gebucht. Sind alle Stopps gebucht, entfernt Banaki deine Karte sofort aus dem Stripe-Konto von Banaki. Sonst bleibt sie dort höchstens 24 Stunden nach dem Absenden, damit du Ersatz ohne neue Eingabe buchen kannst. Für spätere Abbuchungen bleibt die Kopie beim Gastgeber, bis abgebucht ist (Abschnitt 6).

Wenn ein Stopp nicht klappt. Banaki bucht die Stopps nacheinander. Am Ende kann deine Reise deshalb nur teilweise gebucht sein. Kann ein Stopp nicht gebucht werden, etwa weil der Platz inzwischen belegt ist, sich sein Preis geändert hat, die Bank die Zahlung für diesen Gastgeber ablehnt oder das Buchungssystem des Platzes die Buchung ablehnt, gilt:

  • Die übrigen Stopps bleiben gebucht. Ihre Verträge gelten, und du zahlst für sie wie angezeigt.
  • Für den Stopp, der nicht gebucht wurde, zahlst du nichts. Wurde schon abgebucht, etwa weil der Platz im selben Moment anderweitig vergeben wurde, wird der Betrag vollständig erstattet.
  • Banaki zeigt dir, welcher Stopp nicht geklappt hat, und schlägt bis zu drei freie Plätze in der Nähe für dieselben Daten vor.
  • Einen Ersatz buchst du auf der Statusseite mit einem Klick. Solange Banaki deine Karte hält, brauchst du dafür keine neue Karteneingabe. Der Ersatz ist ein neuer, eigener Vertrag mit dem Gastgeber des Ersatzplatzes zum angezeigten Preis. Ist der Preis inzwischen gestiegen, bucht Banaki nicht und zeigt dir den neuen Preis. Du musst keinen Ersatz buchen.

Stornieren. Du stornierst jede Buchung einzeln in deinem Konto, nach Abschnitt 8 oder bei Zahlung beim Platz nach den Stornobedingungen des Platzes. Einen Knopf, der die ganze Reise storniert, gibt es nicht. Dass ein Stopp nicht gebucht werden konnte, gibt dir kein Recht, die übrigen Buchungen kostenlos zu stornieren. Storniert ein Gastgeber, gilt Abschnitt 10 nur für seinen Stopp.

Kein Reiseveranstalter. Banaki stellt die Stopps nach deiner Route zusammen und rechnet die Daten aus. Banaki vermittelt dabei nur Unterkünfte und wird nicht Reiseveranstalter (Abschnitt 2). Für den Aufenthalt an jedem Platz ist allein dessen Gastgeber verantwortlich.

18. Sperrung und Kündigung

Banaki kann dein Konto sperren oder kündigen, wenn du gegen diese Bedingungen verstößt, zum Beispiel durch falsche Angaben, Missbrauch von Bewertungen oder Zahlungsbetrug. Bei einem schweren Verstoß sperrt Banaki dein Konto sofort. Sonst kündigt Banaki mit einer Frist von 14 Tagen. Banaki teilt dir den Grund per E-Mail mit, außer das Gesetz verbietet es. Deine bestehenden Buchungen bleiben davon unberührt, soweit der Gastgeber sie nicht aus wichtigem Grund beendet.

Nach der Sperre oder Löschung kannst du dich nicht mehr anmelden. Was nach einer Löschung mit deinen Daten passiert, steht in der Datenschutzerklärung im Abschnitt „Löschung und Speicherdauer". Deine Daten erhältst du auf Anfrage per E-Mail an moin@kogge.digital als Export.

Du kannst dein Konto jederzeit nach Abschnitt 3 löschen.

19. Haftung

Banaki haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und soweit Banaki eine Garantie übernommen hat.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Banaki nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Das sind Pflichten, die den Vertrag erst möglich machen und auf die du dich verlassen darfst. Dann ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen haftet Banaki bei einfacher Fahrlässigkeit nicht.

Für den Aufenthalt, die Unterkunft und die Angaben im Inserat haftet der Gastgeber. Banaki haftet dafür nur, wenn Banaki selbst eine Pflicht verletzt hat. Für Fehler bei der Berechnung und Auszahlung von Erstattungen gilt Abschnitt 11.

20. Änderungen dieser Bedingungen

Für eine Buchung gelten die Bedingungen in der Fassung, die bei der Buchung galt. Spätere Änderungen betreffen diese Buchung nicht.

Für dein Konto ändert Banaki diese Bedingungen nur mit deiner Zustimmung. Das gilt auch für ein Gastkonto. Banaki schickt dir die neue Fassung an die E-Mail-Adresse deines Kontos und bittet dich um Zustimmung. Schweigen gilt nicht als Zustimmung. Stimmst du nicht zu, bleibt die bisherige Fassung maßgeblich, soweit Banaki dein Konto damit weiterführen kann. Ist das nicht möglich, zum Beispiel wegen einer Gesetzesänderung, kann Banaki das Konto mit einer Frist von 30 Tagen kündigen.

21. Streitbeilegung

Banaki ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG). Wenn du Probleme mit Banaki hast, schreib an moin@kogge.digital. Wir antworten möglichst schnell.

22. Recht, Gerichtsstand, Schluss

Es gilt deutsches Recht. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem du lebst, bleiben unberührt.

Bist du Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Neumünster Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus der Nutzung von Banaki (§ 38 ZPO). Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Ist eine Klausel unwirksam, bleibt der Rest wirksam. An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt die gesetzliche Regelung (§ 306 BGB).

Stand: 25.10.2026