Allgemeine Geschäftsbedingungen für Gastgeber
Stand: 25. Oktober 20261. Geltungsbereich und Zusicherung als Unternehmer
Betreiber von Banaki (banaki.app) ist die Kogge Digitalagentur, Inhaber Morris Mehnert (Einzelunternehmen), Memellandstraße 2, 24537 Neumünster, E-Mail moin@kogge.digital, USt-IdNr. DE305783265. Weitere Angaben stehen im Impressum.
Diese Bedingungen gelten, wenn du als Gastgeber auf Banaki eine Unterkunft oder einen Stellplatz anbietest. Gastgeber auf Banaki sind ausnahmslos Unternehmer (§ 14 BGB). Mit der Annahme dieser Bedingungen sicherst du zu, dass du gewerblich handelst, zum Beispiel als Campingplatzbetreiber. Das Plattformangebot richtet sich nicht an Verbraucher als Anbieter.
Machst du dazu falsche Angaben, darf Banaki dein Konto nach Abschnitt 15 beschränken oder kündigen. Du haftest für Schäden, die Banaki daraus entstehen, etwa weil Gäste falsch über ihre Verbraucherrechte informiert wurden (§ 280 BGB).
Abweichende Bedingungen von dir gelten nicht. Die Vertragssprache ist Deutsch. Du kannst diese Bedingungen schon vor der Registrierung und danach jederzeit auf banaki.app abrufen und speichern (Art. 3 Abs. 1 P2B-Verordnung).
2. Rolle von Banaki
Banaki vermittelt zwischen dir und Gästen. Der Beherbergungsvertrag kommt ausschließlich zwischen dir und dem Gast zustande. Banaki wird nicht Vertragspartner. Banaki ist nicht Reiseveranstalter und schuldet dem Gast keine Reiseleistung.
Du bist allein verantwortlich für die Leistung vor Ort, für die Richtigkeit deines Inserats und für die Einhaltung der Gesetze, die für dein Geschäft gelten.
Banaki erbringt für dich zusätzlich diese Leistungen: die Plattform, die Berechnung und Auslösung von Erstattungen nach Abschnitt 9, die Auslösung der Auszahlung von deinem Stripe-Konto an dein Bankkonto nach Abschnitt 8 und bei früh gebuchten Reisen die spätere Abbuchung vom Zahlungsmittel des Gasts nach Abschnitt 8. Banaki nimmt keine Zahlungen für dich entgegen. Der Gast zahlt direkt auf dein Stripe-Konto.
3. Konto und Angaben
Du legst ein Gastgeberkonto an und verifizierst E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Für Zahlungen durchläufst du das Onboarding von Stripe. Es läuft eingebettet auf Banaki, die Eingabemasken stammen von Stripe. Banaki füllt es mit Angaben aus deinem Konto und deinem Inserat vor: Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Anschrift, Firmenname, Website, Beschreibung deines Angebots und eine Branchenzuordnung. Du prüfst und korrigierst die Angaben bei Stripe. Stripe prüft dabei deine Identität und dein Bankkonto, in eigener Verantwortung. Dein Vertrag mit Stripe ist ein eigener Vertrag. Dafür gelten die Bedingungen von Stripe.
Banaki erfragt von dir Angaben: Name oder Firma mit Rechtsform, bei Gesellschaften die vertretungsberechtigte Person, Anschrift, Kontaktdaten, Handelsregisternummer (soweit vorhanden), Ausweis- oder Registerangaben über Stripe und dein Bankkonto. Dazu kommt deine Zusicherung nach Abschnitt 1, dass du gewerblich handelst. Banaki erhebt diese Angaben, um Gastgeber zu identifizieren und Missbrauch zu verhindern (vergleiche Art. 30 DSA). Dazu kommen die Steuerangaben aus Abschnitt 18. Deine Angaben müssen wahr, vollständig und aktuell sein. Änderungen trägst du unverzüglich nach.
Banaki darf einzelne Angaben prüfen und Nachweise verlangen.
4. Inserate
Du legst Inserate selbst an. Banaki kann Inserate vor der Veröffentlichung prüfen und freigeben. Das ist ein Angebot, kein Anspruch. Ein Inserat wird erst veröffentlicht, wenn alle Pflichtangaben vollständig sind, einschließlich deiner Steuerdaten. Lehnt Banaki ein Inserat ab, teilt Banaki dir den Grund per E-Mail mit.
Deine Angaben müssen richtig sein: Beschreibung, Fotos, Ausstattung, Lage, Preis, Zusatzkosten und Regeln. Zeigst du Preise, nennst du Endpreise einschließlich Umsatzsteuer. Fehlerhafte Preise binden dich gegenüber dem Gast, sobald er gebucht hat.
Du gibst Banaki das einfache Recht, die Inhalte deines Inserats (Texte, Bilder, Daten) für den Betrieb und die Bewerbung der Plattform zu nutzen. Das Recht gilt solange dein Inserat online ist und endet danach, soweit Banaki es nicht für bestehende Buchungen oder gesetzliche Pflichten braucht. Du sicherst zu, dass du die nötigen Rechte an den Inhalten hast. Deine Rechte an den Inhalten bleiben bei dir. Banaki erwirbt nur das einfache Nutzungsrecht aus diesem Absatz (Art. 3 Abs. 1 Buchst. e P2B-Verordnung).
Banaki zeigt dein Inserat auf banaki.app. Auffindbar ist es außerdem über Suchmaschinen und über eigene Inhalte von Banaki, zum Beispiel Regionsseiten und das Magazin GROUNDS. Banaki bindet keine Partnerportale und keine Partnerprogramme ein und gibt dein Inserat nicht an andere Vertriebskanäle weiter (Art. 3 Abs. 1 Buchst. d P2B-Verordnung). Eine Ausnahme ist die Anbindung an ein externes Buchungssystem, die du selbst nach Abschnitt 5 einrichtest.
Banaki zeigt die Angaben zu dir auf jedem Inserat und in der Buchungsbestätigung: Name oder Firma mit Rechtsform, bei Gesellschaften die vertretungsberechtigte Person, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Registereintrag und USt-IdNr., soweit vorhanden. Gäste müssen sie vor der Buchung kennen, weil du ihr Vertragspartner bist (Art. 246a § 1 Abs. 1 Nr. 2 und 3 EGBGB, § 5b Abs. 1 Nr. 2 UWG, § 5 DDG). Inserate ohne vollständige Angaben sind nicht veröffentlichbar und nicht buchbar. Bei Einzelunternehmern zeigt Banaki die Anschrift aus deinen Steuerangaben. Darauf weist dich das Formular hin. Steuer-ID, Geburtsdatum und Geburtsort zeigt Banaki nie.
Du weist Gäste im Inserat auf Kurtaxe und Gästebeitrag hin, wenn dein Ort sie erhebt, und nennst die Höhe. Diese Abgaben gehören nicht in den Buchungspreis. Du erhebst sie vor Ort. Banaki zieht sie nicht ein und leitet sie nicht weiter.
Du erfüllst die Pflichten, die für dich als Unternehmer gelten. Dazu gehören die Anbieterkennzeichnung, Preisangaben, das Melde- und Abgabenrecht, zum Beispiel der Meldeschein für ausländische Gäste (§§ 29, 30 BMG), und der Hinweis nach § 36 VSBG zu deinem eigenen Geschäft. Banaki prüft das nicht.
Übernahme eines Verzeichniseintrags. Für Plätze, deren Betreiber noch nicht bei Banaki ist, kann Banaki einen Verzeichniseintrag zeigen (Abschnitt 13 und Seite „Ranking und Bewertungen"). Beschreibung, Unterkunftsart, Einrichtungen und die weiteren Angaben darin hat Banaki mit KI aus öffentlich zugänglichen Quellen erstellt: der Website des Betreibers, OpenStreetMap und Stammdaten. Fotos übernimmt Banaki von der Website des Betreibers, mit Nachweis am Foto, oder nutzt Fotos aus Beständen, an denen Banaki die Nutzungsrechte hält. Einzelne Fotos entfernt Banaki auf deinen Wunsch. Ist das dein Platz, kannst du über das Kontaktformular verlangen, den Eintrag zu übernehmen oder zu entfernen. Für die Übernahme prüft Banaki, ob du der Betreiber bist, und schickt dir eine Einladung. Mit der Annahme der Einladung endet der Verzeichniseintrag, und seine Angaben werden zum Entwurf deines Inserats. Der Platz erscheint erst wieder in der Suche, wenn du das Inserat veröffentlichst. Vorher prüfst du alle Angaben, die Banaki mit KI erstellt hat, auf Richtigkeit und Vollständigkeit und korrigierst sie. Mit der Veröffentlichung machst du sie dir zu eigen. Ab dann bist du für sie verantwortlich wie für alle Inhalte deines Inserats (Absatz 2 dieses Abschnitts und Abschnitt 19). Für den Eintrag vor der Übernahme haftest du nicht. Die Texte, die Banaki erstellt hat, darfst du auf Banaki verwenden und ändern. Verlangst du das Entfernen, sperrt Banaki den Eintrag, und er erscheint nicht mehr.
5. Kalender und Verfügbarkeit
Du hältst deinen Kalender aktuell. Du kannst Kalender aus anderen Systemen per iCal importieren. Banaki gleicht importierte iCal-Kalender mindestens einmal täglich ab, nicht in Echtzeit. Im Gastgeberbereich kannst du den Abgleich zusätzlich selbst starten. Banaki kann deshalb nicht ausschließen, dass sich Buchungen überschneiden. Sperre Zeiten, die du anderswo vergibst, am besten sofort auch im Banaki-Kalender.
Für Überbuchungen bist du verantwortlich. Kannst du eine bestätigte Buchung wegen einer Überbuchung nicht erfüllen, gilt das als Stornierung durch dich nach Abschnitt 11. Der Gast erhält dann den vollen Betrag ohne Abzug zurück.
Hat Banaki für dieselbe Einheit und denselben Zeitraum zwei Buchungen über die Plattform bestätigt, ohne dass du das verursacht hast, trägt Banaki die Folgen nach Abschnitt 19. Banaki ergreift in diesem Fall keine Maßnahmen nach Abschnitt 11.
Ist dein Inserat an ein externes Buchungssystem angebunden, überträgt Banaki Verfügbarkeit und Buchung dorthin. Du bleibst dafür verantwortlich, dass die Daten in deinem System stimmen.
6. Buchungen und Vertragsschluss
Alle Inserate sind sofort buchbar, sobald sie die Voraussetzungen erfüllen, etwa vollständige Angaben nach Abschnitt 3 und ein eingerichtetes Stripe-Konto. Die Buchung ist sofort bestätigt, und der Vertrag besteht mit der Buchung. Du musst keine Buchung annehmen und kannst keine ablehnen.
Erfüllt ein Inserat die Voraussetzungen nicht, wird es nur dargestellt. Es trägt den Hinweis „ohne Online-Buchung", Gäste können es nicht buchen, und über es kommt kein Vertrag zustande. In der Suche steht es hinter den online buchbaren Inseraten (Abschnitt 13).
Der Gast zahlt beim Absenden der Buchung. Bei früh gebuchten Reisen hinterlegt er dabei sein Zahlungsmittel, und die Abbuchung folgt später nach Abschnitt 8. Ab dem Zeitpunkt, an dem ein Gast bucht, bist du an den Vertrag gebunden.
7. Provision
Für jede Buchung zahlst du an Banaki eine Provision. Gäste zahlen an Banaki keine Servicegebühr. Die Provision ist ein Prozentsatz des Buchungsbetrags. Welcher Satz gilt, richtet sich nach der gebuchten Einheit:
- Hat Banaki mit dir für das Inserat einen eigenen Satz oder einen festen Betrag je Buchung vereinbart, gilt diese Vereinbarung.
- Sonst gilt der Satz der Unterkunftsart der gebuchten Einheit. Unterkunftsarten sind der Stellplatz und die einzelnen Arten von Mietobjekten, zum Beispiel Tiny House.
- Hat die Unterkunftsart keinen eigenen Satz, gilt der Standardsatz von 9 %.
Derzeit gilt für alle Unterkunftsarten der Standardsatz von 9 %. Legt Banaki für eine Unterkunftsart einen anderen Satz fest, ergänzt Banaki diesen Abschnitt um eine Tabelle mit den Sätzen je Unterkunftsart und kündigt das nach Abschnitt 20 an. Den Satz für jede deiner Einheiten siehst du zusätzlich im Gastgeberbereich beim Auszahlungsschritt deines Inserats. Maßgeblich ist der Satz, der gilt, wenn der Gast bucht. Banaki speichert ihn mit der Buchung.
Der Buchungsbetrag ist der Betrag, den du aus der Buchung tatsächlich behältst. Das sind Übernachtungspreis und Zusatzkosten ohne Kurtaxe. Wird eine Buchung an den Gast erstattet, fällt die Provision nur auf den Teil an, den du nach der Erstattung behältst. Behältst du aus einer Stornierung eine Pauschale, fällt auf diese Pauschale Provision an. Bei einer vollständigen Erstattung gibt Banaki die Provision ganz zurück, auch für die Zahlungsgebühr, die du nach Abschnitt 9 behältst. Banaki weist die Provision in einer Rechnung aus. Ob darauf Umsatzsteuer anfällt, steht in der Rechnung.
Banaki darf den Standardsatz und die Sätze je Unterkunftsart ändern. Banaki teilt dir jede Änderung mindestens 30 Tage vorher per E-Mail mit (Abschnitt 20). In dieser Zeit kannst du das Vertragsverhältnis ohne Frist kündigen. Ein neuer Satz gilt nur für Buchungen, die ab seinem Wirksamwerden entstehen. Für frühere Buchungen bleibt der bisherige Satz (Art. 3 Abs. 2 und Art. 8 Buchst. a P2B-Verordnung). Einen für dein Inserat vereinbarten Satz oder Betrag ändert Banaki nur mit deiner Zustimmung.
8. Zahlung und Auszahlung
Gäste zahlen über das Payment Element von Stripe, ein Zahlformular von Stripe, das Banaki in die Zahlseite einbettet. Angeboten werden Karte (Kredit- oder Debitkarte), Link, Apple Pay und Google Pay. Welche davon ein Gast sieht, hängt von seinem Gerät, seinem Browser und seinen Einstellungen ab. Welche Zahlungsarten Banaki anbietet, legt Banaki fest. Banaki kann sie ändern. Für die Gebühren gilt dein Vertrag mit Stripe. Die Zahlung geht direkt auf dein Stripe-Konto, du bist Händler dieser Zahlung. Das Geld liegt nie auf einem Konto von Banaki. Zahlt ein Gast auf dein Stripe-Konto, darfst du den Betrag nicht noch einmal vom Gast verlangen.
Banaki erhält die Provision nach Abschnitt 7 von Stripe als Application Fee aus der Zahlung. Die Gebühren von Stripe trägst du. Stripe zieht sie bei jeder Zahlung von deinem Stripe-Konto ab, einschließlich der Gebühren für Rückbuchungen, nach den Bedingungen deines Vertrags mit Stripe. Banaki erhält nur die Provision und keine weitere Vergütung aus der Zahlung. Du stimmst zu, dass Banaki den Auszahlungsplan deines Stripe-Kontos festlegt und Auszahlungen auslöst.
Stripe kann bei Risiko Auszahlungen verzögern, Rückstellungen auf deinem Stripe-Konto bilden oder Funktionen sperren. Das entscheidet Stripe, nicht Banaki. Verzögert sich dadurch dein Geld, verschiebt sich die Auszahlung entsprechend.
Wann du dein Geld bekommst:
- Das Geld bleibt auf deinem Stripe-Konto, bis Banaki die Auszahlung an dein Bankkonto auslöst. Das geschieht am Tag nach der Abreise zuzüglich einer Haltefrist von höchstens 30 Tagen, die Banaki festlegt. Liegt die Abreise mehr als 80 Tage nach der Abbuchung, löst Banaki die Auszahlung am 80. Tag nach der Abbuchung aus, weil Stripe manuelle Auszahlungen nur binnen 90 Tagen erlaubt. In der Regel ist das Geld innerhalb von 7 Werktagen auf deinem Bankkonto. Der genaue Zeitpunkt hängt von Stripe und von deiner Bank ab.
- Bei einer Stornierung, bei der dir ein Teil des Betrags zusteht, bleibt dieser Teil auf deinem Stripe-Konto und wird zum selben Zeitpunkt ausgezahlt, bezogen auf den ursprünglich geplanten Abreisetag.
Bei früh gebuchten Reisen verschiebt Banaki die Abbuchung. Das gilt, wenn die Abreise mehr als 80 Tage entfernt ist und dein Inserat eine Stufe mit kostenloser Stornierung hat. Der Gast hinterlegt sein Zahlungsmittel bei der Buchung über Stripe auf deinem Stripe-Konto. Banaki löst die Abbuchung als Zahlung an dich am früheren von zwei Terminen aus: 80 Tage vor der Abreise oder 7 Tage vor dem Ende der kostenlosen Stornofrist. Danach wird das gespeicherte Zahlungsmittel entfernt. Hat ein Inserat keine kostenlose Stornierung oder ist die Abreise höchstens 80 Tage entfernt, bucht Banaki sofort ab. Bis zur Abbuchung ist der Termin für andere Gäste gesperrt. Scheitert die Abbuchung, schickt Banaki dem Gast einen Zahlungslink und setzt ihm eine Frist von 7 Tagen zum Nachzahlen, die innerhalb der kostenlosen Stornofrist endet. Zahlt der Gast bis dahin nicht, storniert Banaki die Buchung automatisch, der Termin wird wieder frei, und du erhältst eine E-Mail. Du hast dann keinen Anspruch auf Zahlung oder Entschädigung. Storniert der Gast oder du vor der Abbuchung, wird nichts abgebucht und nichts erstattet. Die Auszahlung nach der Abreise gilt auch für diese Buchungen unverändert.
Banaki kann Auszahlungen zurückhalten, solange wichtige Angaben fehlen, insbesondere deine Steuerdaten nach Abschnitt 18, oder solange ein begründeter Verdacht auf Betrug oder Missbrauch besteht. Läuft ein Nachweisverfahren nach Abschnitt 10 oder eine Rückbuchung, kann Banaki nur den streitigen Betrag zurückhalten. Banaki teilt dir den Grund per E-Mail mit und zahlt zurückgehaltene Beträge aus, sobald der Grund entfällt.
Gutscheine kann Banaki oder du gewähren. Gutscheine von Banaki mindern nur die Provision von Banaki, höchstens bis zu deren Höhe. Du erhältst deinen vollen Anteil, Banaki überweist dir kein Geld dazu. Gutscheine von dir mindern den Buchungsbetrag und damit deine Auszahlung.
9. Stornierungsrichtlinien und Erstattung an Gäste
Du wählst für jedes Inserat genau eine der folgenden Richtlinien. Eigene Fristen oder Prozentsätze gibt es nicht. Banaki zeigt die Richtlinie dem Gast vor der Buchung an. Die Richtlinie ist Teil deines Beherbergungsvertrags mit dem Gast. Banaki gibt sie vor, du bist ihr Verwender gegenüber dem Gast.
Die Erstattung bezieht sich auf den Übernachtungspreis. „Ab X Tagen" heißt: Der Gast storniert spätestens X Kalendertage vor dem Anreisetag. Maßgeblich ist die Zeit in Deutschland.
- Flexibel. Bis 1 Tag vor Anreise 100 %.
- Moderat. Ab 7 Tagen 100 %, ab 1 Tag 50 %.
- Fest. Ab 30 Tagen 100 %, ab 7 Tagen 50 %, danach 0 %.
- Streng. Ab 60 Tagen 100 %, ab 30 Tagen 50 %, danach 0 %.
Ab dem Anreisetag gilt die Regel für nicht genutzte Nächte. Die Anreisenacht und jede begonnene Nacht gelten als genutzt. Bei den übrigen Nächten erhält der Gast bei Flexibel 100 %, bei Moderat 50 %, bei Fest und Streng 0 %. Die letzte Nacht kann der Gast nicht mehr stornieren. Reist ein Gast nicht an, gilt die Regel für den Anreisetag, sofern er vor der Abreise storniert. Danach erstattet Banaki über die Plattform nichts. Der Gast kann den Nachweis nach Abschnitt 10 trotzdem führen.
Zusatzkosten wie Endreinigung oder Haustier werden bis zum Tag vor der Anreise zu 100 % erstattet, ab dem Anreisetag nicht.
Der Teil des Preises, den der Gast nicht zurückerhält, ist eine pauschalierte Entschädigung für dich. Banaki behält davon nichts ein, bis auf die Provision nach Abschnitt 7.
Banaki berechnet die Erstattung nach diesen Regeln und löst sie über Stripe von deinem Stripe-Konto aus, in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Tagen. Das Geld dafür liegt dort, weil die Auszahlung erst nach der Abreise erfolgt. Bis zur Gutschrift beim Gast vergehen je nach Bank bis zu 10 Werktage. Du musst nichts abrechnen. Banaki gibt die anteilige Provision für den erstatteten Teil zurück.
Storniert der Gast selbst in einer Stufe mit voller Erstattung, zieht Banaki ihm eine Zahlungsgebühr von der Erstattung ab (Gast-AGB Abschnitt 11). Die Gebühr bleibt bei dir, sie deckt die Stripe-Gebühr, die Stripe dir für die Zahlung nicht zurückgibt. Banaki erstattet in diesem Fall die Provision vollständig. Stornierst du, gilt Abschnitt 11: Der Gast erhält alles ohne Abzug zurück.
Mit jeder Buchung speichert Banaki die Richtlinie in der Fassung, die der Gast bei der Buchung gesehen hat. Wechselst du die Richtlinie, gilt der Wechsel nur für spätere Buchungen. Ändert Banaki die Definition einer Richtlinie, teilt Banaki dir das mindestens 30 Tage vorher mit. Die Änderung gilt nur für Buchungen, die danach entstehen (Art. 3 Abs. 2 und Art. 8 P2B-Verordnung).
Wird eine Richtlinie von einem Gericht, einer Behörde oder einem Verband beanstandet, informierst du Banaki unverzüglich. Banaki ändert dann die Richtlinie. Bei betroffenen Buchungen löst Banaki die Erstattung nach den gesetzlichen Regeln aus. Für Fehler in der Formulierung und Berechnung der Richtlinien haftet Banaki nach Abschnitt 19.
10. Nachweis eines geringeren Schadens
Der Gast darf nachweisen, dass dir kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist (§ 309 Nr. 5 Buchst. b BGB). Du musst dir ersparte Aufwendungen und Einnahmen aus einer erneuten Vergabe des Platzes anrechnen lassen (§ 537 Abs. 1 Satz 2 BGB).
So läuft das Verfahren:
- Der Gast schreibt formlos an den Banaki-Support und begründet seinen Antrag. Er soll das bis 30 Tage nach dem geplanten Abreisetag tun. Das ist keine Ausschlussfrist.
- Banaki leitet den Antrag per E-Mail an dich weiter. Du nimmst innerhalb von 7 Tagen Stellung. Du nennst, ob du den Platz neu vergeben hast, was du dafür eingenommen hast und welche Aufwendungen du gespart hast. Deine Angaben müssen wahr sein.
- Banaki entscheidet auf Grundlage der Angaben beider Seiten und teilt dir die Entscheidung mit Begründung mit. Das geschieht innerhalb von 14 Tagen nach deiner Stellungnahme oder nach Ablauf der 7 Tage. Antwortest du nicht, entscheidet Banaki nach den Angaben des Gasts, soweit sie plausibel sind.
- Erstattet Banaki dem Gast einen Unterschiedsbetrag, trägst du ihn. Banaki löst die Erstattung von deinem Stripe-Konto aus. Ist dein Geld aus der Buchung schon ausgezahlt, gilt Abschnitt 12.
Die Entscheidung von Banaki bindet weder dich noch den Gast noch ein Gericht.
11. Stornierung durch dich
Stornierst du eine bestätigte Buchung vor der Anreise des Gasts, erhält der Gast den gesamten gezahlten Betrag ohne Abzug zurück, einschließlich aller Zusatzkosten. Das gilt auch bei einer Überbuchung (Abschnitt 5). Stornierst du während des Aufenthalts, erhält der Gast den Preis der nicht genutzten Nächte ohne Abzug zurück, die Zusatzkosten nicht. Welche Nächte als genutzt gelten, steht in Abschnitt 9. Der erstattete Betrag kommt von deinem Stripe-Konto und mindert dein Geld aus der Buchung. Die Stripe-Gebühr, die Stripe dir für die Zahlung nicht zurückgibt, trägst du. Banaki gibt die Provision für den erstatteten Betrag ganz zurück. Banaki erhebt für eine Stornierung durch dich keine Geldstrafe.
Weitergehende Ansprüche des Gasts gegen dich, etwa auf Ersatz von Mehrkosten, bleiben unberührt.
Banaki behält sich vor, bei Stornierungen durch dich Maßnahmen zu ergreifen. Das gilt nicht, wenn du aus einem wichtigen Grund storniert hast, etwa wegen höherer Gewalt, einer behördlichen Schließung oder einer Gefahr für Gäste. Banaki kann je nach Fall:
- dir einen Hinweis geben
- dein Inserat im Ranking herabstufen
- bei Wiederholung dein Konto sperren
Banaki teilt dir die Begründung jeder Maßnahme per E-Mail mit (Abschnitt 15).
12. Negativer Saldo, Rückforderung und Rechenfehler
Banaki verrechnet nichts mit deinem Geld, denn Banaki hält kein Geld von dir. Wird eine Zahlung erstattet, nachdem dir das Geld schon ausgezahlt wurde, entsteht auf deinem Stripe-Konto ein negativer Saldo. Das gilt auch bei einer Erstattung nach Abschnitt 10, bei einer Rückbuchung (Chargeback) des Gasts, bei einer Fehlbuchung und bei einem Rechenfehler. Stripe gleicht den negativen Saldo mit späteren Zahlungen auf deinem Konto aus und kann das Bankkonto belasten, das du bei Stripe hinterlegt hast. Für negative Salden haftet Stripe, nicht Banaki. Einen Rückgriff gegen dich hat Banaki deshalb nicht. Was Stripe nach seinen Bedingungen von dir verlangt, regelt dein Vertrag mit Stripe.
Rückbuchungen (Chargebacks) beantwortest du selbst im Express-Dashboard von Stripe. Banaki zeigt dir den Weg dorthin in deinem Gastgeberbereich.
Hat Banaki sich verrechnet, darf Banaki den Betrag korrigieren. Ein zu niedriger Betrag kann dem Gast nachträglich erstattet werden. Einen zu hohen Betrag, den Banaki für dich ausgelöst hat, darf Banaki von dir zurückfordern. Gleiches gilt, wenn du falsche Angaben gemacht hast, zum Beispiel einen falschen Preis. Sieh deine Abrechnungen durch und melde Fehler schnell an moin@kogge.digital.
13. Ranking der Suchergebnisse (Art. 5 P2B-Verordnung)
Banaki sortiert Suchergebnisse nach diesen Kriterien, in dieser Reihenfolge:
- Inserate, die sich online buchen lassen, stehen vor Inseraten ohne Online-Buchung. Dahinter folgen als dritte Stufe Verzeichniseinträge nach Abschnitt 4. Das sind Plätze ohne Betreiber auf Banaki, deren Eintrag Banaki mit KI aus öffentlich zugänglichen Angaben erstellt hat. Dein veröffentlichtes Inserat steht immer vor allen Verzeichniseinträgen. Unveröffentlichte Inserate, etwa Entwürfe, erscheinen nicht in der Suche.
- Innerhalb einer Stufe zählt bei einer Ortssuche zuerst das Entfernungsband, bei einer Regionssuche zuerst die redaktionelle Empfehlung für die Region.
- Danach entscheidet ein Rangwert aus der Vollständigkeit des Inserats, den Bewertungen (ein geglätteter Durchschnitt, wenige Bewertungen zählen weniger) und der redaktionellen Empfehlung.
- Bei gleichem Rangwert stehen neuere Inserate vor älteren. Bei einem Suchbegriff zählt außerdem die Treffergenauigkeit.
Daneben gibt es bezahlte Anzeigen. Hast du ein Marketingpaket nach Abschnitt 23, erscheint dein Inserat zusätzlich als Anzeige mit dem Wort „Anzeige". Das gilt nur für online buchbare Inserate, die zur Suche des Gasts passen. Ein Paket ändert weder die Stufe noch den Rangwert deines Inserats und damit nicht deinen Platz unter den übrigen Treffern. Eine andere bezahlte Platzierung gibt es nicht. Die Höhe deiner Provision beeinflusst das Ranking nicht (Art. 5 Abs. 3 P2B-Verordnung). Als möglichen weiteren Faktor kann Banaki dein Inserat nach Abschnitt 11 herabstufen. Das geschieht nicht automatisch. Hat Banaki dein Inserat herabgestuft, steht es hinter Inseraten ohne diese Maßnahme. Ändert sich die Reihenfolge, teilt Banaki dir das nach Abschnitt 20 mit. Eine Erklärung für Gäste steht auf der Seite „Ranking und Bewertungen".
14. Bewertungen
Gäste und Gastgeber bewerten sich nach einem abgeschlossenen Aufenthalt gegenseitig. Bewerten können nur Nutzer zu einer über Banaki abgeschlossenen Buchung.
Bewertungen müssen wahr sein. Verboten sind gekaufte oder getauschte Bewertungen und Bewertungen durch dich selbst oder deine Angehörigen. Du darfst Gäste nicht zu guten Bewertungen drängen. Banaki kann Bewertungen ausblenden, die gegen Gesetz oder diese Bedingungen verstoßen. Auf Wunsch allein blendet Banaki keine Bewertung aus.
15. Einschränkung, Sperre und Kündigung (Art. 4 P2B-Verordnung)
Banaki kann dein Inserat oder dein Konto einschränken, aussetzen, sperren oder kündigen, wenn du gegen diese Bedingungen oder gegen Gesetze verstößt. Das ist zum Beispiel bei falschen Angaben, Verstößen gegen die Zusicherung nach Abschnitt 1, wiederholten Stornierungen nach Abschnitt 11, Betrug oder fehlenden Pflichtangaben der Fall.
- Einschränkung oder Aussetzung. Banaki übermittelt dir die Begründung per E-Mail, spätestens wenn die Maßnahme wirkt. Sie nennt die konkreten Tatsachen und Gründe (Art. 4 Abs. 5 P2B-Verordnung).
- Sperre aus wichtigem Grund. Banaki sperrt dein Konto sofort, etwa bei Betrug oder einer gesetzlichen Pflicht. Banaki teilt dir die Begründung per E-Mail mit, möglichst gleichzeitig, sonst unverzüglich danach (Art. 4 Abs. 4 und 5 P2B-Verordnung).
- Ordentliche Kündigung durch Banaki. Banaki übermittelt dir die Begründung per E-Mail mindestens 30 Tage vor dem Wirksamwerden (Art. 4 Abs. 1 P2B-Verordnung). Bei einem wichtigen Grund, bei einer gesetzlichen Pflicht oder bei wiederholten Verstößen entfällt die Frist, die Begründung folgt dann unverzüglich (Art. 4 Abs. 4 P2B-Verordnung).
Mit einer Sperre gehen deine Inserate offline. Auszahlungen an gesperrte Gastgeber laufen nicht. Banaki zahlt berechtigte Beträge aus, sobald der Grund geklärt ist, und kann sie mit Gegenforderungen verrechnen. Sie verfallen nicht.
Gegen eine Maßnahme kannst du dich nach Abschnitt 22 beschweren. Hebt Banaki sie auf, stellt Banaki dich unverzüglich wieder her, einschließlich des Zugangs zu deinen Daten.
Du kannst das Vertragsverhältnis jederzeit beenden, indem du dein Konto löschst. Die Löschung wirkt sofort. Solange zu deinen Inseraten eine Buchung angefragt, bestätigt, bezahlt oder zur späteren Abbuchung vorgemerkt ist, ist sie nicht möglich. Du musst diese Buchungen erfüllen oder nach Abschnitt 11 stornieren. Für diese Buchungen gelten diese Bedingungen weiter. Was nach der Löschung mit deinen Daten passiert, steht in der Datenschutzerklärung im Abschnitt „Löschung und Speicherdauer". Ein laufendes Marketingpaket endet mit der Löschung (Abschnitt 23). Warte vor dem Löschen ab, bis dir alle Auszahlungen für abgeschlossene Buchungen überwiesen wurden. Eine Kündigungsfrist gilt für dich nur, soweit das Gesetz sie verlangt. Banaki kann ordentlich mit einer Frist von 30 Tagen kündigen. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (§ 314 BGB).
16. Zugang zu deinen Daten (Art. 9 P2B-Verordnung)
Du hast über dein Gastgeber-Dashboard Zugang zu den Daten, die durch deine Inserate und Buchungen anfallen. Das sind deine Inserate, Buchungen, Zahlungen und Auszahlungen, Kalender, Bewertungen und die Nachrichten mit Gästen.
Banaki nutzt diese Daten, um die Plattform zu betreiben, Zahlungen abzuwickeln, Missbrauch zu verhindern, gesetzliche Pflichten zu erfüllen und die Plattform zu verbessern. Banaki gibt Daten an Dienstleister weiter, die dafür nötig sind, zum Beispiel an Stripe, und an Behörden, soweit das Gesetz es verlangt. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Daten von Gästen erhältst du nur, soweit du sie zur Durchführung der Buchung brauchst. Du verarbeitest sie in eigener Verantwortung und nur für diesen Zweck.
Nach einer Löschung oder Sperre kannst du dich nicht mehr anmelden. Auf Anfrage per E-Mail an moin@kogge.digital erhältst du deine Daten als Export. Stelle die Anfrage innerhalb von 30 Tagen nach dem Ende des Vertragsverhältnisses. Danach löscht Banaki die Daten, soweit Aufbewahrungspflichten nicht entgegenstehen.
17. Gleichbehandlung (Art. 7 P2B-Verordnung)
Banaki behandelt vergleichbare Inserate nach denselben Kriterien, besonders beim Ranking nach Abschnitt 13. Eine unterschiedliche Behandlung hat einen sachlichen Grund. Das gilt auch für abweichende Provisionssätze nach Abschnitt 7 und für unterschiedliche Sätze je Unterkunftsart. Ein Satz je Unterkunftsart gilt für alle Gastgeber gleich und beeinflusst das Ranking nicht. Banaki bevorzugt keine eigenen Angebote. Banaki bietet keine eigenen Unterkünfte an.
18. Steuerliche Angaben (DAC7, PStTG)
Banaki ist meldender Plattformbetreiber nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG). Banaki erhebt deshalb von dir Name, Anschrift, Steuernummer oder Steuer-Identifikationsnummer, USt-IdNr., Handelsregisternummer (soweit vorhanden), bei natürlichen Personen das Geburtsdatum, je Inserat die Anschrift und die Zahl der Vermietungstage sowie die Vergütungen aus Buchungen. Banaki meldet diese Angaben einmal im Jahr an das Bundeszentralamt für Steuern.
Du musst die Angaben richtig und vollständig machen und aktuell halten. Ohne die Steuerangaben veröffentlicht Banaki dein Inserat nicht. Banaki darf die Angaben prüfen und Nachweise verlangen. Fehlen Angaben, kann Banaki außerdem Auszahlungen zurückhalten. Zusätzliche gesetzliche Folgen bleiben unberührt.
Alle übrigen Steuern, die aus deinem Geschäft entstehen, trägst du selbst. Das gilt auch für Umsatzsteuer, Kurtaxe und Gästebeitrag.
19. Haftung und Freistellung
Banaki haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und soweit Banaki eine Garantie übernommen hat.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Banaki nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Das sind Pflichten, die den Vertrag erst möglich machen und auf die du dich verlassen darfst, zum Beispiel die richtige Berechnung und Auszahlung. Dann ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen haftet Banaki bei einfacher Fahrlässigkeit nicht. Einen Rechenfehler kann Banaki nach Abschnitt 12 korrigieren, unabhängig von Verschulden.
Banaki schuldet dir keine ständige Erreichbarkeit der Plattform. Wartung und technische Störungen sind möglich. Banaki stellt die Plattform so schnell wie möglich wieder her.
Für die Beherbergung haftest du gegenüber dem Gast allein. Für die Inhalte, die du einstellst, haftest du selbst. Machen Dritte wegen deiner Inhalte, Angaben oder Leistungen Ansprüche gegen Banaki geltend, stellst du Banaki auf erstes Anfordern frei, soweit du die Verletzung zu vertreten hast. Das umfasst die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Banaki informiert dich unverzüglich über solche Ansprüche.
20. Änderung dieser Bedingungen (Art. 3 P2B-Verordnung)
Banaki kann diese Bedingungen ändern. Banaki teilt dir jede Änderung per E-Mail mit, mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten. Du kannst innerhalb dieser Frist ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Widersprichst du der Änderung nicht und kündigst du nicht, gilt sie nach Ablauf der Frist. Auf diese Folge weist Banaki dich in der Mitteilung hin. Widerspruch oder Kündigung kannst du per E-Mail an moin@kogge.digital erklären. Widersprichst du rechtzeitig, ohne zu kündigen, gelten für dich die bisherigen Bedingungen weiter. Banaki kann das Vertragsverhältnis dann nach Abschnitt 15 mit einer Frist von 30 Tagen kündigen. Verzichtest du auf die Frist, zum Beispiel durch eine ausdrückliche Zustimmung, gilt die Änderung früher.
Bei einer Änderung aus zwingenden rechtlichen Gründen oder wegen einer Behördenanordnung kann die Frist kürzer sein. Änderungen gelten nicht für Buchungen, die vorher entstanden sind (Art. 8 P2B-Verordnung).
21. Inhalte melden und Moderation (Art. 16, 17 DSA)
Banaki entfernt oder beschränkt Inserate und andere Inhalte, wenn sie gegen diese Bedingungen oder das Gesetz verstoßen. Jeder kann Inhalte melden, über das Kontaktformular oder per E-Mail an moin@kogge.digital (Art. 16 DSA). Nutzer meldest du über das Profil des Nutzers. Das Verfahren beschreibt die Seite „Inhalte melden". Du kannst auch selbst Inhalte melden.
Entfernt oder beschränkt Banaki einen deiner Inhalte oder sperrt dein Konto, erhältst du eine Begründung per E-Mail (Art. 17 DSA). Du kannst innerhalb von sechs Monaten Beschwerde einlegen. Schreib dazu an moin@kogge.digital. Als kleines Unternehmen ist Banaki dazu nach Art. 20 DSA nicht verpflichtet (Art. 19 DSA) und bietet es freiwillig an. Banaki geht sorgfältig, objektiv und verhältnismäßig vor und achtet deine Grundrechte (Art. 14 Abs. 4 DSA).
22. Beschwerden und Streitbeilegung (Art. 11, 12 P2B-Verordnung)
Du kannst dich jederzeit über Banaki beschweren, zum Beispiel über Maßnahmen nach Abschnitt 15, über das Ranking, die Auszahlung oder die Provision. Schreib dazu an moin@kogge.digital. Banaki prüft jede Beschwerde sorgfältig und antwortet dir in der Regel innerhalb von 14 Tagen mit einer Begründung. Das kostet dich nichts. Banaki ist ein kleines Unternehmen im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG und deshalb nicht zu diesem Beschwerdeverfahren verpflichtet (Art. 11 Abs. 5 P2B-Verordnung). Banaki bietet es freiwillig an.
Aus demselben Grund benennt Banaki keine Mediatoren (Art. 12 Abs. 7 P2B-Verordnung). Du und Banaki können im Einzelfall einvernehmlich einen Mediator wählen. Dein Recht, ein Gericht anzurufen, bleibt unberührt.
23. Marketingpakete
Banaki bietet drei Marketingpakete an:
- Pro. Anzeige in den Suchergebnissen und in der Karte.
- Comfort. Die Leistungen von Pro, dazu Anzeige unter den Favoriten auf der Startseite, als Favorit auf Regionsseiten und im Newsletter.
- Premium. Die Leistungen von Comfort, dazu Anzeige im Spotlight und ein Beitrag im Magazin GROUNDS.
Ein Paket entsteht nur durch eine gesonderte Vereinbarung in Textform (§ 126b BGB). Banaki schickt dir ein Angebot per E-Mail, du bestätigst es per E-Mail. Die Vereinbarung nennt Paket, Inserat, Preis, Laufzeit und Beginn. Auf der Plattform selbst kannst du kein Paket kaufen. Die Preise sind Nettopreise zuzüglich Umsatzsteuer. Banaki stellt dir eine Rechnung, zahlbar innerhalb von 14 Tagen.
Banaki schuldet die Ausspielung deines Inserats als Anzeige nach den Regeln der Seite „Ranking und Bewertungen". Dein Inserat wird nur ausgespielt, wenn es veröffentlicht und online buchbar ist und zur Suche passt. Banaki schuldet keine bestimmte Zahl an Einblendungen, Klicks oder Buchungen. Banaki legt Positionen, Häufigkeit und Gewichtung der Anzeigen fest. Banaki kann sie ändern, wenn dein Paket dabei gleichwertig bleibt.
Jede Anzeige trägt das Wort „Anzeige", auch im Newsletter und im Magazin. Beiträge im Newsletter und im Magazin gestaltet Banaki. Deine Angaben dafür müssen wahr sein. An deinen Inhalten gibst du Banaki die Rechte wie in Abschnitt 4. Banaki darf Inhalte ablehnen, die gegen das Gesetz oder diese Bedingungen verstoßen.
Ein Paket ändert weder die Stufe noch den Rangwert deines Inserats und damit nicht deinen Platz unter den übrigen Treffern (Abschnitt 13, Art. 5 Abs. 3 P2B-Verordnung).
Im Gastgeberbereich siehst du für dein Paket, wie oft dein Inserat als Anzeige eingeblendet und angeklickt wurde, und bis wann das Paket läuft. Die Statistik enthält keine Angaben zu Personen.
Das Paket endet automatisch mit Ablauf der Laufzeit. Es verlängert sich nicht stillschweigend. Vor Ablauf kann keine Seite ordentlich kündigen. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (§ 314 BGB).
Kann Banaki das Paket aus Gründen, die Banaki zu vertreten hat, nicht erbringen, erstattet Banaki dir den anteiligen Preis für die restliche Laufzeit. Das gilt auch, wenn Banaki das Paket oder das Vertragsverhältnis kündigt, ohne dass der Grund in deiner Person liegt. Ruht die Ausspielung, weil dein Inserat nicht online buchbar ist, weil du es offline nimmst oder weil Banaki es nach Abschnitt 15 gesperrt hat, gibt es keine Erstattung und keine Verlängerung. Löschst du dein Konto, endet das Paket ohne Erstattung.
24. Recht, Gerichtsstand, Schluss
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Neumünster, soweit du Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen bist (§ 38 ZPO). Banaki kann dich auch an deinem Sitz verklagen.
Ist eine Klausel unwirksam, bleibt der Rest wirksam. An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt die gesetzliche Regelung (§ 306 BGB).
Stand: 25.10.2026