Allgemeine Geschäftsbedingungen für Gastgeber

Stand: 8. Oktober 2026

1. Geltungsbereich und Zusicherung als Unternehmer

Betreiber von Banaki (banaki.app) ist die Kogge Digitalagentur, Inhaber Morris Mehnert (Einzelunternehmen), Memellandstraße 2, 24537 Neumünster, E-Mail moin@kogge.digital, USt-IdNr. DE305783265. Weitere Angaben stehen im Impressum.

Diese Bedingungen gelten, wenn du als Gastgeber auf Banaki eine Unterkunft oder einen Stellplatz anbietest. Gastgeber auf Banaki sind ausnahmslos Unternehmer (§ 14 BGB). Mit der Annahme dieser Bedingungen sicherst du zu, dass du gewerblich handelst, zum Beispiel als Campingplatzbetreiber. Das Plattformangebot richtet sich nicht an Verbraucher als Anbieter.

Machst du dazu falsche Angaben, darf Banaki dein Konto nach Abschnitt 15 beschränken oder kündigen. Du haftest für Schäden, die Banaki daraus entstehen, etwa weil Gäste falsch über ihre Verbraucherrechte informiert wurden (§ 280 BGB).

Abweichende Bedingungen von dir gelten nicht. Die Vertragssprache ist Deutsch. Du kannst diese Bedingungen schon vor der Registrierung und danach jederzeit auf banaki.app abrufen und speichern (Art. 3 Abs. 1 P2B-Verordnung).

Wann diese Fassung gilt: Registrierst du dich ab dem 08.10.2026, gilt sie sofort. Bist du schon registriert, gilt sie für dich ab dem 08.11.2026, 30 Tage nach unserer Mitteilung (Art. 3 Abs. 2 P2B-Verordnung). Bis dahin gilt die bisherige Fassung. Bis zum 08.11.2026 kannst du der neuen Fassung widersprechen oder das Vertragsverhältnis kündigen (Abschnitt 20).

2. Rolle von Banaki

Banaki vermittelt zwischen dir und Gästen. Der Beherbergungsvertrag kommt ausschließlich zwischen dir und dem Gast zustande. Banaki wird nicht Vertragspartner. Banaki ist nicht Reiseveranstalter und schuldet dem Gast keine Reiseleistung.

Du bist allein verantwortlich für die Leistung vor Ort, für die Richtigkeit deines Inserats und für die Einhaltung der Gesetze, die für dein Geschäft gelten.

Banaki erbringt für dich zusätzlich diese Leistungen: die Plattform, die Entgegennahme der Zahlung für dich, die Berechnung und Auszahlung von Erstattungen nach Abschnitt 9 und die Auszahlung an dich.

3. Konto und Angaben

Du legst ein Gastgeberkonto an und verifizierst E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Für Zahlungen durchläufst du das Onboarding von Stripe. Stripe prüft dabei deine Identität und dein Bankkonto. Dein Vertrag mit Stripe ist ein eigener Vertrag. Dafür gelten die Bedingungen von Stripe.

Banaki erfragt von dir Angaben: Name, Anschrift, Kontaktdaten, Handelsregisternummer (soweit vorhanden), Ausweis- oder Registerangaben über Stripe und dein Bankkonto. Dazu kommt deine Zusicherung nach Abschnitt 1, dass du gewerblich handelst. Banaki erhebt diese Angaben, um Gastgeber zu identifizieren und Missbrauch zu verhindern (vergleiche Art. 30 DSA). Dazu kommen die Steuerangaben aus Abschnitt 18. Deine Angaben müssen wahr, vollständig und aktuell sein. Änderungen trägst du unverzüglich nach.

Banaki darf einzelne Angaben prüfen und Nachweise verlangen.

4. Inserate

Du legst Inserate selbst an. Banaki kann Inserate vor der Veröffentlichung prüfen und freigeben. Das ist ein Angebot, kein Anspruch. Ein Inserat wird erst veröffentlicht, wenn alle Pflichtangaben vollständig sind, einschließlich deiner Steuerdaten. Lehnt Banaki ein Inserat ab, teilt Banaki dir den Grund per E-Mail mit.

Deine Angaben müssen richtig sein: Beschreibung, Fotos, Ausstattung, Lage, Preis, Zusatzkosten und Regeln. Zeigst du Preise, nennst du Endpreise einschließlich Umsatzsteuer. Fehlerhafte Preise binden dich gegenüber dem Gast, sobald er gebucht hat.

Du gibst Banaki das einfache Recht, die Inhalte deines Inserats (Texte, Bilder, Daten) für den Betrieb und die Bewerbung der Plattform zu nutzen. Das Recht gilt solange dein Inserat online ist und endet danach, soweit Banaki es nicht für bestehende Buchungen oder gesetzliche Pflichten braucht. Du sicherst zu, dass du die nötigen Rechte an den Inhalten hast. Deine Rechte an den Inhalten bleiben bei dir. Banaki erwirbt nur das einfache Nutzungsrecht aus diesem Absatz (Art. 3 Abs. 1 Buchst. e P2B-Verordnung).

Banaki zeigt dein Inserat auf banaki.app. Auffindbar ist es außerdem über Suchmaschinen und über eigene Inhalte von Banaki, zum Beispiel Regionsseiten und das Magazin GROUNDS. Banaki bindet keine Partnerportale und keine Partnerprogramme ein und gibt dein Inserat nicht an andere Vertriebskanäle weiter (Art. 3 Abs. 1 Buchst. d P2B-Verordnung). Eine Ausnahme ist die Anbindung an ein externes Buchungssystem, die du selbst nach Abschnitt 5 einrichtest.

Banaki teilt Gästen deinen Namen und deine Anschrift spätestens mit der Buchungsbestätigung mit. Du stimmst dem zu.

Du weist Gäste im Inserat auf Kurtaxe und Gästebeitrag hin, wenn dein Ort sie erhebt, und nennst die Höhe. Diese Abgaben gehören nicht in den Buchungspreis. Du erhebst sie vor Ort. Banaki zieht sie nicht ein und leitet sie nicht weiter.

Du erfüllst die Pflichten, die für dich als Unternehmer gelten. Dazu gehören die Anbieterkennzeichnung, Preisangaben, das Melde- und Abgabenrecht, zum Beispiel der Meldeschein für ausländische Gäste (§§ 29, 30 BMG), und der Hinweis nach § 36 VSBG zu deinem eigenen Geschäft. Banaki prüft das nicht.

5. Kalender und Verfügbarkeit

Du hältst deinen Kalender aktuell. Du kannst ihn per iCal mit anderen Kalendern abgleichen. Der Abgleich läuft nicht in Echtzeit. Banaki kann nicht ausschließen, dass sich Buchungen überschneiden.

Für Überbuchungen bist du verantwortlich. Kannst du eine bestätigte Buchung wegen einer Überbuchung nicht erfüllen, gilt das als Stornierung durch dich nach Abschnitt 11.

Ist dein Inserat an ein externes Buchungssystem angebunden, überträgt Banaki Verfügbarkeit und Buchung dorthin. Du bleibst dafür verantwortlich, dass die Daten in deinem System stimmen.

6. Buchungen und Vertragsschluss

Du stellst für jedes Inserat ein, ob Gäste sofort buchen können oder dir eine Anfrage schicken.

  • Sofortbuchung. Die Buchung ist sofort bestätigt. Der Vertrag besteht mit der Bestätigung.
  • Anfrage. Du hast 24 Stunden ab Eingang der Anfrage Zeit, sie anzunehmen oder abzulehnen. Danach verfällt die Anfrage. Banaki prüft die Frist einmal täglich. Deshalb kann eine Anfrage bis zu rund 48 Stunden nach dem Absenden offen bleiben, jedenfalls endet sie vor dem Anreisetag. Der Vertrag besteht erst mit deiner Annahme. Lehnst du ab oder verfällt die Anfrage, erhält der Gast den vollen Betrag zurück. Zieht der Gast eine noch nicht angenommene Anfrage zurück, erhält er ebenfalls den vollen Betrag zurück.
  • Vorabgenehmigung. Du kannst einen Gast vorab freigeben. Seine Buchung läuft dann wie eine Sofortbuchung.

Der Gast zahlt sofort beim Absenden, auch bei einer Anfrage. Ab dem Zeitpunkt, an dem du eine Buchung bestätigst oder ein Gast sofort bucht, bist du an den Vertrag gebunden.

7. Provision

Für jede Buchung zahlst du an Banaki eine Provision. Gäste zahlen an Banaki keine Servicegebühr. Die Provision beträgt 9 % des Buchungsbetrags, sofern nicht in deinem Konto ein anderer Satz vereinbart ist. Für einzelne Inserate kann Banaki mit dir andere Sätze vereinbaren.

Der Buchungsbetrag ist der Betrag, den du aus der Buchung tatsächlich behältst. Das sind Übernachtungspreis und Zusatzkosten ohne Kurtaxe. Wird eine Buchung an den Gast erstattet, fällt die Provision nur auf den Teil an, den du nach der Erstattung behältst. Behältst du aus einer Stornierung eine Pauschale, fällt auf diese Pauschale Provision an. Banaki weist die Provision in einer Rechnung aus. Ob darauf Umsatzsteuer anfällt, steht in der Rechnung.

Banaki darf die Provision ändern. Banaki teilt dir die Änderung mindestens 30 Tage vorher in Textform mit. In dieser Zeit kannst du das Vertragsverhältnis ohne Frist kündigen. Die neue Provision gilt nur für Buchungen, die nach dem Wirksamwerden entstehen (Art. 3 Abs. 2 und Art. 8 P2B-Verordnung).

8. Zahlung, Inkassovollmacht und Auszahlung

Du bevollmächtigst Banaki, im Namen und für Rechnung von dir Zahlungen von Gästen entgegenzunehmen und Erstattungen vorzunehmen (Inkassovollmacht). Zahlt ein Gast an Banaki, ist er von seiner Zahlungspflicht dir gegenüber befreit (§ 362 Abs. 2, § 185 BGB). Du darfst den Betrag nicht noch einmal vom Gast verlangen.

Gäste zahlen per Karte über Stripe. Der Betrag geht zuerst auf das Konto von Banaki bei Stripe. Banaki überweist ihn später an dein Stripe-Connect-Express-Konto, abzüglich der Provision.

Wann du dein Geld bekommst:

  • Banaki stößt die Auszahlung ab dem Abreisetag an. In der Regel ist das Geld innerhalb von 7 Werktagen auf deinem Bankkonto. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Auszahlungsplan bei Stripe und von deiner Bank ab.
  • Bei einer Stornierung, bei der dir ein Teil des Betrags zusteht, zahlt Banaki diesen Teil in der Regel ebenfalls ab dem ursprünglich geplanten Abreisetag aus.

Banaki kann Auszahlungen zurückhalten, solange wichtige Angaben fehlen, insbesondere deine Steuerdaten nach Abschnitt 18, oder solange ein begründeter Verdacht auf Betrug oder Missbrauch besteht. Läuft ein Nachweisverfahren nach Abschnitt 10 oder eine Rückbuchung, kann Banaki nur den streitigen Betrag zurückhalten. Banaki teilt dir den Grund per E-Mail mit und zahlt zurückgehaltene Beträge aus, sobald der Grund entfällt.

Gutscheine kann Banaki oder du gewähren. Gutscheine von Banaki kürzen deine Auszahlung nicht. Gutscheine von dir mindern den Buchungsbetrag und damit deine Auszahlung.

9. Stornierungsrichtlinien und Erstattung an Gäste

Du wählst für jedes Inserat genau eine der folgenden Richtlinien. Eigene Fristen oder Prozentsätze gibt es nicht. Banaki zeigt die Richtlinie dem Gast vor der Buchung an. Die Richtlinie ist Teil deines Beherbergungsvertrags mit dem Gast. Banaki gibt sie vor, du bist ihr Verwender gegenüber dem Gast.

Die Erstattung bezieht sich auf den Übernachtungspreis. „Ab X Tagen" heißt: Der Gast storniert spätestens X Kalendertage vor dem Anreisetag. Maßgeblich ist die Zeit in Deutschland.

  • Flexibel. Bis 1 Tag vor Anreise 100 %.
  • Moderat. Ab 7 Tagen 100 %, ab 1 Tag 50 %.
  • Fest. Ab 30 Tagen 100 %, ab 7 Tagen 50 %, danach 0 %.
  • Streng. Ab 60 Tagen 100 %, ab 30 Tagen 50 %, danach 0 %.

Ab dem Anreisetag gilt die Regel für nicht genutzte Nächte. Die Anreisenacht und jede begonnene Nacht gelten als genutzt. Bei den übrigen Nächten erhält der Gast bei Flexibel 100 %, bei Moderat 50 %, bei Fest und Streng 0 %. Die letzte Nacht kann der Gast nicht mehr stornieren. Reist ein Gast nicht an, gilt die Regel für den Anreisetag, sofern er vor der Abreise storniert. Danach erstattet Banaki über die Plattform nichts. Der Gast kann den Nachweis nach Abschnitt 10 trotzdem führen.

Zusatzkosten wie Endreinigung oder Haustier werden bis zum Tag vor der Anreise zu 100 % erstattet, ab dem Anreisetag nicht.

Der Teil des Preises, den der Gast nicht zurückerhält, ist eine pauschalierte Entschädigung für dich. Banaki behält davon nichts ein, bis auf die Provision nach Abschnitt 7.

Banaki berechnet die Erstattung nach diesen Regeln und löst sie über Stripe im Namen und für Rechnung von dir aus, in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Tagen. Bis zur Gutschrift beim Gast vergehen je nach Bank bis zu 10 Werktage. Du musst nichts abrechnen.

Mit jeder Buchung speichert Banaki die Richtlinie in der Fassung, die der Gast bei der Buchung gesehen hat. Wechselst du die Richtlinie, gilt der Wechsel nur für spätere Buchungen. Ändert Banaki die Definition einer Richtlinie, teilt Banaki dir das mindestens 30 Tage vorher mit. Die Änderung gilt nur für Buchungen, die danach entstehen (Art. 3 Abs. 2 und Art. 8 P2B-Verordnung).

Wird eine Richtlinie von einem Gericht, einer Behörde oder einem Verband beanstandet, informierst du Banaki unverzüglich. Banaki ändert dann die Richtlinie. Betroffene Buchungen erstattet Banaki nach den gesetzlichen Regeln. Für Fehler in der Formulierung und Berechnung der Richtlinien haftet Banaki nach Abschnitt 19.

10. Nachweis eines geringeren Schadens

Der Gast darf nachweisen, dass dir kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist (§ 309 Nr. 5 Buchst. b BGB). Du musst dir ersparte Aufwendungen und Einnahmen aus einer erneuten Vergabe des Platzes anrechnen lassen (§ 537 Abs. 1 Satz 2 BGB).

So läuft das Verfahren:

  1. Der Gast schreibt formlos an den Banaki-Support und begründet seinen Antrag. Er soll das bis 30 Tage nach dem geplanten Abreisetag tun. Das ist keine Ausschlussfrist.
  2. Banaki leitet den Antrag per E-Mail an dich weiter. Du nimmst innerhalb von 7 Tagen Stellung. Du nennst, ob du den Platz neu vergeben hast, was du dafür eingenommen hast und welche Aufwendungen du gespart hast. Deine Angaben müssen wahr sein.
  3. Banaki entscheidet auf Grundlage der Angaben beider Seiten und teilt dir die Entscheidung mit Begründung mit. Das geschieht innerhalb von 14 Tagen nach deiner Stellungnahme oder nach Ablauf der 7 Tage. Antwortest du nicht, entscheidet Banaki nach den Angaben des Gasts, soweit sie plausibel sind.
  4. Erstattet Banaki dem Gast einen Unterschiedsbetrag, trägst du ihn. Banaki darf ihn mit deiner Auszahlung verrechnen oder von dir zurückfordern (Abschnitt 12).

Die Entscheidung von Banaki bindet weder dich noch den Gast noch ein Gericht.

11. Stornierung durch dich

Stornierst du eine bestätigte Buchung vor der Anreise des Gasts, erhält der Gast den gesamten gezahlten Betrag zurück, einschließlich aller Zusatzkosten. Dasselbe gilt, wenn du eine Anfrage ablehnst oder nicht rechtzeitig antwortest. Stornierst du während des Aufenthalts, erhält der Gast den Preis der nicht genutzten Nächte zurück, die Zusatzkosten nicht. Welche Nächte als genutzt gelten, steht in Abschnitt 9. Der erstattete Betrag mindert deine Auszahlung. Banaki erhebt für eine Stornierung durch dich keine Geldstrafe.

Weitergehende Ansprüche des Gasts gegen dich, etwa auf Ersatz von Mehrkosten, bleiben unberührt.

Banaki behält sich vor, bei Stornierungen durch dich Maßnahmen zu ergreifen. Das gilt nicht, wenn du aus einem wichtigen Grund storniert hast, etwa wegen höherer Gewalt, einer behördlichen Schließung oder einer Gefahr für Gäste. Banaki kann je nach Fall:

  • dir einen Hinweis geben
  • dein Inserat im Ranking herabstufen
  • bei Wiederholung dein Konto sperren

Banaki teilt dir die Begründung jeder Maßnahme per E-Mail mit (Abschnitt 15).

12. Verrechnung, Rückforderung und Rechenfehler

Hat Banaki einen Betrag an einen Gast erstattet, der dir schon ausgezahlt wurde, darf Banaki ihn mit späteren Auszahlungen verrechnen oder von dir zurückfordern. Das gilt auch bei einer Erstattung nach Abschnitt 10, bei einer Rückbuchung (Chargeback) des Gasts, bei einer Fehlbuchung und bei einem Rechenfehler. Banaki nennt dir per E-Mail Betrag, Grund und Berechnung der Verrechnung oder Rückforderung. Du zahlst eine Rückforderung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung.

Hat Banaki sich verrechnet, darf Banaki den Betrag korrigieren. Ein zu niedriger Betrag kann dem Gast nachträglich erstattet werden. Ein zu hoher Betrag, den Banaki an dich ausgezahlt hat, darf Banaki von dir zurückfordern oder verrechnen. Gleiches gilt, wenn du falsche Angaben gemacht hast, zum Beispiel einen falschen Preis. Sieh deine Abrechnungen durch und melde Fehler schnell an moin@kogge.digital.

13. Ranking der Suchergebnisse (Art. 5 P2B-Verordnung)

Banaki sortiert Suchergebnisse nach diesen Kriterien, in dieser Reihenfolge:

  1. Inserate mit Sofortbuchung stehen vor den anderen.
  2. Danach kommen die Bewertungen der Unterkunft. Derzeit zählt die auf ganze Sterne gerundete Durchschnittsbewertung, bessere zuerst. Die Zahl der Bewertungen ist dafür nicht maßgeblich.
  3. Danach kommt das Datum, an dem das Inserat angelegt wurde. Neuere Inserate stehen vor älteren.

Eine bezahlte Platzierung gibt es nicht. Die Höhe deiner Provision beeinflusst das Ranking nicht (Art. 5 Abs. 3 P2B-Verordnung). Als möglichen weiteren Faktor kann Banaki dein Inserat nach Abschnitt 11 herabstufen. Das geschieht nicht automatisch. Hat Banaki dein Inserat herabgestuft, steht es hinter Inseraten ohne diese Maßnahme. Ändert sich die Reihenfolge, teilt Banaki dir das nach Abschnitt 20 mit. Eine Erklärung für Gäste steht auf der Seite „Ranking und Bewertungen".

14. Bewertungen

Gäste und Gastgeber bewerten sich nach einem abgeschlossenen Aufenthalt gegenseitig. Bewerten können nur Nutzer zu einer über Banaki abgeschlossenen Buchung.

Bewertungen müssen wahr sein. Verboten sind gekaufte oder getauschte Bewertungen und Bewertungen durch dich selbst oder deine Angehörigen. Du darfst Gäste nicht zu guten Bewertungen drängen. Banaki kann Bewertungen ausblenden, die gegen Gesetz oder diese Bedingungen verstoßen. Auf Wunsch allein blendet Banaki keine Bewertung aus.

15. Einschränkung, Sperre und Kündigung (Art. 4 P2B-Verordnung)

Banaki kann dein Inserat oder dein Konto einschränken, aussetzen, sperren oder kündigen, wenn du gegen diese Bedingungen oder gegen Gesetze verstößt. Das ist zum Beispiel bei falschen Angaben, Verstößen gegen die Zusicherung nach Abschnitt 1, wiederholten Stornierungen nach Abschnitt 11, Betrug oder fehlenden Pflichtangaben der Fall.

  • Einschränkung oder Aussetzung. Banaki übermittelt dir die Begründung per E-Mail, spätestens wenn die Maßnahme wirkt. Sie nennt die konkreten Tatsachen und Gründe (Art. 4 Abs. 5 P2B-Verordnung).
  • Sperre aus wichtigem Grund. Banaki sperrt dein Konto sofort, etwa bei Betrug oder einer gesetzlichen Pflicht. Banaki teilt dir die Begründung per E-Mail mit, möglichst gleichzeitig, sonst unverzüglich danach (Art. 4 Abs. 4 und 5 P2B-Verordnung).
  • Ordentliche Kündigung durch Banaki. Banaki übermittelt dir die Begründung per E-Mail mindestens 30 Tage vor dem Wirksamwerden (Art. 4 Abs. 1 P2B-Verordnung). Bei einem wichtigen Grund, bei einer gesetzlichen Pflicht oder bei wiederholten Verstößen entfällt die Frist, die Begründung folgt dann unverzüglich (Art. 4 Abs. 4 P2B-Verordnung).

Mit einer Sperre gehen deine Inserate offline. Auszahlungen an gesperrte Gastgeber laufen nicht. Banaki zahlt berechtigte Beträge aus, sobald der Grund geklärt ist, und kann sie mit Gegenforderungen verrechnen. Sie verfallen nicht.

Gegen eine Maßnahme kannst du dich nach Abschnitt 22 beschweren. Hebt Banaki sie auf, stellt Banaki dich unverzüglich wieder her, einschließlich des Zugangs zu deinen Daten.

Du kannst das Vertragsverhältnis jederzeit beenden, indem du dein Konto löschst. Die Löschung wirkt sofort. Solange du angefragte oder bestätigte Buchungen hast, ist sie nicht möglich. Du musst sie erfüllen oder nach Abschnitt 11 stornieren. Für sie gelten diese Bedingungen weiter. Warte vor dem Löschen ab, bis dir alle Auszahlungen für abgeschlossene Buchungen überwiesen wurden. Eine Kündigungsfrist gilt für dich nur, soweit das Gesetz sie verlangt. Banaki kann ordentlich mit einer Frist von 30 Tagen kündigen. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (§ 314 BGB).

16. Zugang zu deinen Daten (Art. 9 P2B-Verordnung)

Du hast über dein Gastgeber-Dashboard Zugang zu den Daten, die durch deine Inserate und Buchungen anfallen. Das sind deine Inserate, Buchungen, Zahlungen und Auszahlungen, Kalender, Bewertungen und die Nachrichten mit Gästen.

Banaki nutzt diese Daten, um die Plattform zu betreiben, Zahlungen abzuwickeln, Missbrauch zu verhindern, gesetzliche Pflichten zu erfüllen und die Plattform zu verbessern. Banaki gibt Daten an Dienstleister weiter, die dafür nötig sind, zum Beispiel an Stripe, und an Behörden, soweit das Gesetz es verlangt. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Daten von Gästen erhältst du nur, soweit du sie zur Durchführung der Buchung brauchst. Du verarbeitest sie in eigener Verantwortung und nur für diesen Zweck.

Nach einer Löschung oder Sperre kannst du dich nicht mehr anmelden. Auf Anfrage per E-Mail an moin@kogge.digital erhältst du deine Daten als Export. Stelle die Anfrage innerhalb von 30 Tagen nach dem Ende des Vertragsverhältnisses. Danach löscht Banaki die Daten, soweit Aufbewahrungspflichten nicht entgegenstehen.

17. Gleichbehandlung (Art. 7 P2B-Verordnung)

Banaki behandelt vergleichbare Inserate nach denselben Kriterien, besonders beim Ranking nach Abschnitt 13. Eine unterschiedliche Behandlung hat einen sachlichen Grund. Das gilt auch für abweichende Provisionssätze nach Abschnitt 7. Banaki bevorzugt keine eigenen Angebote. Banaki bietet keine eigenen Unterkünfte an.

18. Steuerliche Angaben (DAC7, PStTG)

Banaki ist meldender Plattformbetreiber nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG). Banaki erhebt deshalb von dir Name, Anschrift, Steuernummer oder Steuer-Identifikationsnummer, USt-IdNr., Handelsregisternummer (soweit vorhanden), bei natürlichen Personen das Geburtsdatum, je Inserat die Anschrift und die Zahl der Vermietungstage sowie die Vergütungen aus Buchungen. Banaki meldet diese Angaben einmal im Jahr an das Bundeszentralamt für Steuern.

Du musst die Angaben richtig und vollständig machen und aktuell halten. Ohne die Steuerangaben veröffentlicht Banaki dein Inserat nicht. Banaki darf die Angaben prüfen und Nachweise verlangen. Fehlen Angaben, kann Banaki außerdem Auszahlungen zurückhalten. Zusätzliche gesetzliche Folgen bleiben unberührt.

Alle übrigen Steuern, die aus deinem Geschäft entstehen, trägst du selbst. Das gilt auch für Umsatzsteuer, Kurtaxe und Gästebeitrag.

19. Haftung und Freistellung

Banaki haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und soweit Banaki eine Garantie übernommen hat.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Banaki nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Das sind Pflichten, die den Vertrag erst möglich machen und auf die du dich verlassen darfst, zum Beispiel die richtige Berechnung und Auszahlung. Dann ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen haftet Banaki bei einfacher Fahrlässigkeit nicht. Einen Rechenfehler kann Banaki nach Abschnitt 12 korrigieren, unabhängig von Verschulden.

Banaki schuldet dir keine ständige Erreichbarkeit der Plattform. Wartung und technische Störungen sind möglich. Banaki stellt die Plattform so schnell wie möglich wieder her.

Für die Beherbergung haftest du gegenüber dem Gast allein. Für die Inhalte, die du einstellst, haftest du selbst. Machen Dritte wegen deiner Inhalte, Angaben oder Leistungen Ansprüche gegen Banaki geltend, stellst du Banaki auf erstes Anfordern frei, soweit du die Verletzung zu vertreten hast. Das umfasst die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Banaki informiert dich unverzüglich über solche Ansprüche.

20. Änderung dieser Bedingungen (Art. 3 P2B-Verordnung)

Banaki kann diese Bedingungen ändern. Banaki teilt dir jede Änderung per E-Mail mit, mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten. Du kannst innerhalb dieser Frist ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Widersprichst du der Änderung nicht und kündigst du nicht, gilt sie nach Ablauf der Frist. Auf diese Folge weist Banaki dich in der Mitteilung hin. Widerspruch oder Kündigung kannst du per E-Mail an moin@kogge.digital erklären. Verzichtest du auf die Frist, zum Beispiel durch eine ausdrückliche Zustimmung, gilt die Änderung früher.

Bei einer Änderung aus zwingenden rechtlichen Gründen oder wegen einer Behördenanordnung kann die Frist kürzer sein. Änderungen gelten nicht für Buchungen, die vorher entstanden sind (Art. 8 P2B-Verordnung).

21. Inhalte melden und Moderation (Art. 16, 17 DSA)

Banaki entfernt oder beschränkt Inserate und andere Inhalte, wenn sie gegen diese Bedingungen oder das Gesetz verstoßen. Jeder kann Inhalte melden, über das Kontaktformular oder per E-Mail an moin@kogge.digital (Art. 16 DSA). Nutzer meldest du über das Profil des Nutzers. Das Verfahren beschreibt die Seite „Inhalte melden". Du kannst auch selbst Inhalte melden.

Entfernt oder beschränkt Banaki einen deiner Inhalte oder sperrt dein Konto, erhältst du eine Begründung per E-Mail (Art. 17 DSA). Du kannst innerhalb von sechs Monaten Beschwerde einlegen. Schreib dazu an moin@kogge.digital. Als kleines Unternehmen ist Banaki dazu nach Art. 20 DSA nicht verpflichtet (Art. 19 DSA) und bietet es freiwillig an. Banaki geht sorgfältig, objektiv und verhältnismäßig vor und achtet deine Grundrechte (Art. 14 Abs. 4 DSA).

22. Beschwerden und Streitbeilegung (Art. 11, 12 P2B-Verordnung)

Du kannst dich jederzeit über Banaki beschweren, zum Beispiel über Maßnahmen nach Abschnitt 15, über das Ranking, die Auszahlung oder die Provision. Schreib dazu an moin@kogge.digital. Banaki prüft jede Beschwerde sorgfältig und antwortet dir in der Regel innerhalb von 14 Tagen mit einer Begründung. Das kostet dich nichts. Banaki ist ein kleines Unternehmen im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG und deshalb nicht zu diesem Beschwerdeverfahren verpflichtet (Art. 11 Abs. 5 P2B-Verordnung). Banaki bietet es freiwillig an.

Aus demselben Grund benennt Banaki keine Mediatoren (Art. 12 Abs. 7 P2B-Verordnung). Du und Banaki können im Einzelfall einvernehmlich einen Mediator wählen. Dein Recht, ein Gericht anzurufen, bleibt unberührt.

23. Recht, Gerichtsstand, Schluss

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Neumünster, soweit du Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen bist (§ 38 ZPO). Banaki kann dich auch an deinem Sitz verklagen.

Ist eine Klausel unwirksam, bleibt der Rest wirksam. An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt die gesetzliche Regelung (§ 306 BGB).

Stand: 08.10.2026