Glampingdome mieten

Ein Glampingdome ist eine Kuppel aus Dreiecken, über die eine Membran gespannt ist. Das Gerüst trägt sich selbst, im Inneren steht keine Stütze. Meist sitzt die Kuppel auf einer Holzplattform, und eine große Fensterfläche gibt den Blick nach draußen frei. Von der Jurte unterscheidet sie die Form: Die Jurte hat eine senkrechte Wand und ein Kegeldach, die Kuppel wölbt sich vom Boden an. Die Mitte ist hoch, der Rand niedrig. Ob sie im Winter buchbar ist, hängt an Dämmung und Heizung.

Worauf man beim Buchen achtet

Wie viel vom Rund ist wirklich nutzbar?
Die Wand wölbt sich nach innen, deshalb bleibt am Rand wenig Platz. Betten und Sitzgelegenheiten rücken näher an die Mitte als in einem eckigen Raum. Auf den Fotos sieht man, wie die Gastgeber das gelöst haben.
Gibt es ein Panoramafenster, und lässt es sich verdunkeln?
Viele Kuppeln haben eine große Fensterfläche, manche zusätzlich eine im Dach. Das ist der Grund für die Buchung und zugleich der Grund, warum es früh hell wird. Vorhang oder Verdunkelung gehören nicht überall dazu.
Wo sind Bad und Küche?
Manche Kuppeln haben beides an Bord, andere stehen ohne Wasseranschluss und nutzen die Gebäude des Platzes. Beides kommt vor. Die Beschreibung sagt, welches von beiden man bucht.
Ist sie gedämmt und beheizt?
Eine Membran allein hält keine Wärme. Wer außerhalb des Sommers bucht, achtet auf einen Innenliner und auf Ofen oder Heizung. Ohne das schließen die meisten Kuppeln über den Winter.
Wie wird gelüftet?
Sonne auf einer Kuppel mit großer Fensterfläche macht es drinnen schnell warm. Lüftungsöffnungen und ein Fenster, das sich wirklich öffnen lässt, machen an heißen Tagen den Unterschied. Manche Kuppeln haben zusätzlich einen Ventilator.

Für wen es passt

Gemacht für

Wer eine Nacht mit Aussicht sucht und abends gern in den Himmel schaut, ist hier richtig. Wo die Kuppel frei steht, wird die Fensterfläche zum eigentlichen Grund für die Buchung. Für eine kurze Auszeit passt das gut.

Eher nichts für

Wer Schränke und Stauraum braucht, findet in einem runden Raum wenig davon. Mit viel Gepäck oder über eine ganze Woche wird es eng. Und wer morgens Dunkelheit braucht, fragt vorher nach der Verdunkelung.

Woher es kommt

Die erste geodätische Kuppel entstand in den zwanziger Jahren in Jena. Walther Bauersfeld baute sie bei Carl Zeiss als Hülle für das erste Projektionsplanetarium, zunächst auf dem Dach der Werke. Richard Buckminster Fuller entwickelte die Bauweise ab Ende der vierziger Jahre weiter, führte dafür das Wort geodesic ein und ließ sie sich 1954 in den USA patentieren. Weil die Dreiecke die Last über die ganze Schale verteilen, kommt die Form ohne Stütze im Raum aus, und genau das macht sie als Unterkunft brauchbar.

Gut zu wissen

  • Regen auf der Membran

    Auf einer gespannten Haut ist Regen gut zu hören. Wo ein gedämmter Innenliner eingezogen ist, bleibt davon wenig übrig. Wer leicht schläft, liest die Ausstattung vorher nach.

  • Der Morgen kommt früh

    Wo die Fensterfläche nach Osten zeigt, weckt die Sonne vor dem Wecker. Eine Schlafmaske wiegt nichts.

  • Ofen und offenes Feuer

    Wo ein Ofen in der Kuppel steht, erklärt ihn der Gastgeber beim Ankommen. Grill und Feuerschale bleiben in dem Abstand, den der Platz vorgibt.